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Wirbel um deutsche Besetzung

Vor dem ESC 2022: Youtuberin Felicia Lu verliert Juryjob – Jessica Schöne rückt nach

Felicia Lu ist als Youtuberin und Sängerin bekannt.

Es ist eine überraschende Wendung für deutsche Fans des Eurovision Song Contests (ESC) 2022 in Turin: Die Sängerin und YouTuberin Felicia Lu wird nun doch nicht in der deutschen Jury die Punkte vergeben. Dies teilte der NDR am Montagabend mit. Grund für den Ausschluss ist ein Verstoß der Regeln der European Broadcasting Union (EBU). Bereits Ende März hatte die 26-jährige Sängerin ihre persönlichen Favoriten des diesjährigen Wettbewerbs in einem Social-Media-Video veröffentlicht. Dies jedoch ist den Jury-Mitgliedern laut der EBU-Regeln untersagt. Die entsprechende Vereinbarung hatte Felicia Lu im April unterzeichnet.

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Felicia Lu äußerte sich inzwischen in ihrer Instagram-Story zu dem Fall: „Es ist wirklich erschütternd, ich bin sehr, sehr traurig“, sagte die gebürtige Salzburgerin auf Englisch. Zwar könne sie die Entscheidung verstehen, dennoch sah sich die Sängerin auch zu einer Klarstellung gezwungen: Zu dem Zeitpunkt, an welchem sie das strittige Video aufgezeichnet hat, habe sie noch gar nichts von ihrem Jury-Job gewusst, erklärt sie. Andernfalls hätte sie natürlich keine persönlichen Favoriten benannt.

Jessica Schöne wird fünftes Jury-Mitglied

Jessica „Jess“ Schöne rückt für Lu als neues Mitglied der deutschen nationalen Jury für den Eurovision Song Contest 2022 nach, wie der NDR am Dienstagmittag mitteilte.

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Die TV-Moderatorin Jessica Schöne.

Die TV-Moderatorin Jessica Schöne.

Angefangen habe die TV-Moderatorin mit ecuadorianischen Wurzeln vor knapp 15 Jahren als Radio- und TV-Moderatorin in Saarbrücken, bevor sie wenig später ihre TV-Karriere als Moderatorin bei „KiKA“ startete. Seit 2017 begleitet und moderiert Schöne außerdem den „Dein Song für eine Welt!“ Song Contest, eine Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Entwicklung. Außerdem berichtet sie vom Junior ESC.

Michelle wird Jury-Präsidentin

Die übrigen vier Jury-Mitglieder bleiben unverändert: Schlagerpop-Ikone Michelle, die 2001 mit „Wer Liebe lebt“ den achten Platz beim ESC in Kopenhagen belegte, wird die Jury-Präsidentin. Weitere Jury-Mitglieder sind der Singer-Songwriter Max Giesinger („80 Millionen“), die Singer-Songwriterin Tokunbo und der Musikredakteur Christian Brost. „Für mich ist es eine riesengroße Ehre, in der diesjährigen ESC-Jury zu sitzen“, sagte Max Giesinger zu seinem Engagement: „Schon als Kind fand ich die Show und die Vielfalt der ganzen Künstlerinnen und Künstler mega! Selten war es wichtiger, diese Vielfalt und den gleichzeitigen Zusammenhalt in Europa zu fördern, als in diesen Tagen. Und wer könnte das besser als der ESC!?“

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Die Jury wird 50 Prozent der deutschen ESC-Punkte vergeben. Die zweite Hälfte stammt von dem Zuschauervoting. Zur Abstimmung kommen die Deutschen dieses Jahr zweimal: Einmal beim zweiten Halbfinale am Donnerstag, 12. Mai, welches ONE um 21 Uhr überträgt. Und schließlich beim großen Finale am Samstag, 14. Mai, ab 21 Uhr im Ersten. Das finale Ergebnis wird von Barbara Schönebeger live verkündet. Sie moderiert auch den „ESC - Countdown für Turin“ um 20.15 Uhr im Ersten und die „ESC - Aftershow“ um 0.50 Uhr im Ersten.

RND/Teleschau mit nis

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