Über eine Million Downloads in 48 Stunden

Koo: Indische Twitter-Alternative findet viele neue User in Brasilien

Das Logo des Softwares Namens Koo ist auf dem Display eines Smartphones zu sehen. (Symbolbild)

Das Logo des Softwares Namens Koo ist auf dem Display eines Smartphones zu sehen. (Symbolbild)

Neu Delhi. In Brasilien scheinen viele Menschen gerade eine neue Alternative zu Twitter auszuprobieren: eine Art Twitter-Kopie aus Indien mit dem Namen Koo und einem gelben Vogel als Logo statt einem blauen.

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Koo führte seine portugiesische Version ein und wurde nach eigenen Angaben innerhalb von 48 Stunden mehr als eine Million Mal in Brasilien heruntergeladen, auch von mehreren Stars, wie „India Today“ am Dienstag berichtete. Der brasilianischen Zeitung „Extra“ sagte CEO Aprameya Radhakrishna, dass Koo bis vergangenen Freitag nur rund 2000 Brasilianer registriert hatte.

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Sprachliche Zweideutigkeit lockt Brasilianer offenbar zu Koo

Außer wegen eines gewachsenen Misstrauens gegenüber Twitter scheinen viele in Brasilien dem sozialen Netzwerk wegen einer Kuriosität beizutreten: Koo klingt wie „cu“ („Arsch“ auf Portugiesisch). Entsprechend gab es in dem Land auf Koo und Twitter zahlreiche zweideutige Witze. Darauf ging selbst Koo ein und twitterte: „Koo ist das Geräusch dieses süßen gelben Vogels. Nicht, was ihr denkt.“

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Bei Koo gibt es keine Verifizierungshaken wie bei Twitter - und so gab es bereits etliche brasilianische Fake-Profile, darunter auch von Ex-Präsident Jair Bolsonaro, wie lokale Medien berichteten.

Twitter-Alternative Koo soll es bald auch auf Deutsch geben

Koo wurde in Indien im Jahr 2020 gegründet und wurde dort unter anderem bei der hindunationalistischen Regierung und bei Stars beliebt, nachdem es Konflikte zwischen Twitter und der Regierung bezüglich des Löschens einiger regierungskritischer Tweets gegeben hatte.

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Koo betont, dass auf der Plattform freie Meinungsäußerung gelte. Der Plattform wurde aber auch Regierungsnähe und Zensur vorgeworfen. Koo soll es bald auch auf Deutsch geben, berichtete „India Today“.

Seit Elon Musk Twitter gekauft hat, suchen viele Twitter-Nutzer alternative soziale Netzwerke.

RND/dpa

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