Protestvideo gegen WM-Botschafter

Kritik an David Beckham: Britischer Komiker schreddert angeblich 10.000 Pfund

David Beckham (links) beim WM-Spiel England gegen den Iran.

David Beckham (links) beim WM-Spiel England gegen den Iran.

Ex-Fußballer und Werbestar David Beckham muss sich als Botschafter der umstrittenen Fußball-WM in Katar derzeit viel Kritik gefallen lassen. Der 47-Jährige, selbst ein Unterstützer der LGBTQ+-Szene, wirbt für den WM-Gastgeber mit den Worten, das Turnier in dem Golfstaat mache die Welt zu einem „toleranteren und inklusiveren Ort“.

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Der britische Komiker Joe Lycett hat nun in einem Protestvideo Beckham und dessen Rolle als WM-Botschafter kritisiert, in dem er angeblich 10.000 Pfund durch einen Schredder gejagt hat.

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Geld im Endeffekt gespendet

In einem auf Twitter veröffentlichten Video ist zu sehen, wie der 34-Jährige, gekleidet in ein Regenbogenkostüm, von einem Tisch zwei Geldbündel nimmt und damit zu einem Häcksler geht, der im selben Raum steht. Anschließend wirft er nacheinander beide Stapel in den Schredder, der die scheinbaren Banknoten auch sofort zerkleinert.

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Der britische Moderator erklärte nun jedoch, die Scheine nicht wirklich vernichtet zu haben. Wie die BBC berichtet, habe Lycett das Geld stattdessen für wohltätige Zwecke gespendet. Es zu vernichten sei „unverantwortlich“ gewesen, so der Komiker.

Beckhams Werbevideo als Kontroverse

David Beckham hatte Ende August dieses Jahres in einem Werbespot, der von dem Emirat in Auftrag gegeben worden war, Katar als „unglaublichen Ort“ und eine „Perfektion“ bezeichnet. Er könne es kaum erwarten, seine Kinder dorthin zu bringen. Die Weltmeisterschaft sei eine Plattform für „Fortschritt und Toleranz“.

Katar steht hingegen in der westlichen Welt für seinen Umgang mit Homosexuellen scharf in der Kritik. Schwulen und Lesben drohen in dem Land bis zu sieben Jahre Haft und Peitschenhiebe. Auch die Rechte von Frauen sind in dem Wüstenstaat stark eingeschränkt.

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RND/sz

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