Achte Staffel von „Die Höhle der Löwen“: Corona, Tränen und der härteste Verhandler

Die achte Staffel der  „Höhle der Löwen“ ist zu Ende gegangen.

Die achte Staffel der „Höhle der Löwen“ ist zu Ende gegangen.

Emotionale Momente, knallharte Verhandlungen und Produkte im Zeichen der Nachhaltigkeit: Am Montag ist die achte Staffel der Gründershow „Die Höhle der Löwen“ zu Ende gegangen. Zum Staffelfinale hatten die Kandidaten ein letztes Mal die Chance auf einen Deal – in der Vox-Show geht es darum, ob sie die Gründer mit ihrer Idee überzeugen können: Deal oder No deal.

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Eine Frage, bei der sich auch die Investoren nicht immer leicht taten. Denn auch für die vier „Löwen“ sorgte die Show für ordentlich Spannung: Sie lauschten gespannt, feilschten – und ließen sich von vielen Ideen begeistern. In dieser Staffel zum ersten Mal dabei: der ehemalige Formel-1-Rennfahrer Nico Rosberg. Er nahm neben den anderen Jurymitgliedern Judith Williams, Dagmar Wöhrl, Ralf Dümmel, Georg Kofler, Carsten Maschmeyer und Nils Glagau Platz.

Nachhaltigkeit als großes Thema der Staffel

Rosberg fügte sich dabei gut in das „Löwenrudel“ ein. „Die Show ist mein neuer Wettkampf“, hatte er in einem RND-Interview im August erzählt. „Ich finde es wichtig, tolle Gründer zu unterstützen und sie für mich zu gewinnen.“ Ein besonderes Augenmerk wollte er dabei auf Nachhaltigkeit legen. „Die größte Gefahr für die Gesellschaft in den nächsten zehn, zwanzig Jahren ist der Klimawandel.“ Jetzt sei noch die Gelegenheit, um ihn zu bekämpfen. „Wenn ich dabei eine Rolle spielen kann, wäre ich sehr, sehr stolz.“

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Tatsächlich standen viele vorgestellte Ideen im Zeichen der Nachhaltigkeit: Da war die vegane, tierversuchsfreie Nagelfarbe, die alle fünf Löwen so begeisterte, dass sie investieren wollten. Das vegane Superfood aus Getreidesprossen, das die Jury allerdings dann doch nicht überzeugte. Die Naturkosmetikreihe, die in Judith Williams eine Investorin fand. Das Trinkwasserfiltersystem, das Plastikmüll einsparen soll. Und ein neues Verbindungselement, mit dem man Leichtbaustoffe und Metall miteinander verbinden kann.

Knallharte Verhandlung zum Finale

Gerade Letzteres sorgte für eine knallharte Verhandlung im Staffelfinale. Denn das Produkt verspricht, Transportmittel leichter zu machen – und somit auch energiesparender. Der Gründer Lars Molter ging mit folgendem Deal in den Ring: 500.000 Euro für 12,5 Prozent der Unternehmensanteile.

Auch Nico Rosberg war vom Produkt begeistert: „Das ist genau, wofür ich in die Höhle der Löwen gekommen bin“, sagte er. Hier habe man die Möglichkeit, gegen den Klimawandel anzukämpfen, weil sich mit Leichtbau Emissionen reduzieren ließen.

Zusammen mit Carsten Maschmeyer wollte er einsteigen. Gemeinsam wollten sie allerdings 24,9 Prozent der Unternehmensanteile haben – und das Geld auf zwei Raten aufteilen. Ein Deal, auf den sich Molter nicht einlassen wollte. Er sei maximal bereit, 15 Prozent wegzugeben. Nach einem erneuten Schlagabtausch einigten sie sich schließlich auf Anteile von 17,5 Prozent, das entsprach 500.000 Euro. Maschmeyer: „Sie waren der härteste Verhändler bisher in der Höhle der Löwen.“

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Tränen bei „die Höhle der Löwen”

Die achte Staffel sorgte für viele Emotionen – und auch für Tränen. Als die Gründerin Jacqueline Torres Martinez (38) in der Sendung vom 5. Oktober ihr Produkt „MediDusch“ vorstellte – ein Duschschaum, der das klassische Erkältungsbad auch in der Dusche ermöglichen soll – stieß nach anfänglicher Skepsis bei den Löwen auf Begeisterung. Gleich alle fünf wollten investieren und lobten die Idee. Das wiederum rührte die Gründerin so, dass sie in Tränen ausbrach.

Auch in der Jury flossen die Tränen. In der Folge vom 21. September stellten zwei junge Gründer ihre App vor, die es Freiwilligen vereinfachen soll, sich sozialen und ehrenamtlichen Projekten in ihrer Nähe anzuschließen. Nachdem die Löwen von der Idee zunächst angetan waren, scheiterte der Deal jedoch. Die Investoren glaubten nicht daran, dass sich die Idee als wirtschaftliches Unternehmen durchsetzen könne und stiegen aus. Nico Rosberg fiel das allerdings sichtlich schwer – es flossen Tränen. Zu stark fand er die Idee, appellierte aber an die jungen Gründer, daraus in Zukunft ein Non-Profit-Modell zu machen.

Und noch eine Sache war an dieser Staffel besonders: „Die Höhle der Löwen“ musste im Corona-Modus stattfinden. Bereits im Frühjahr waren die Dreharbeiten wegen der Pandemie verschoben worden.

RND/jap


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