“Social Distance” – Netflix dreht Corona-Serie

Kreativzelle der Serie "Social Distance": Jenji Kohan im Juli des vergangenen Jahres. Auf das Konto der 50-jährigen Fernsehfrau aus Los Angeles gehen bereits die Erfolgsserien "Weed" und "Orange Is the New Black".

Kreativzelle der Serie "Social Distance": Jenji Kohan im Juli des vergangenen Jahres. Auf das Konto der 50-jährigen Fernsehfrau aus Los Angeles gehen bereits die Erfolgsserien "Weed" und "Orange Is the New Black".

Corona macht vieles kaputt und unmöglich. Auch die Film- und Fernsehwirtschaft ist schwer vom Globetrotter-Virus getroffen. Dreharbeiten liegen still, Postproduktionen ebenfalls, die letzte Folge der aktuellen “The Walking Dead”-Staffel gibt es erst im Sommer, die dritte Staffel von “Westworld” liegt ab Episode vier ohne Synchronisation vor. Jetzt kommt die erste Serie, die sich direkt mit Corona beschäftigt. Netflix ist dabei am Drücker.

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Die “Orange Is the New Black”-Macher drehen eine etwas andere Gefängnisserie

Und wie anders sollte das Projekt heißen als “Social Distance”. Schließlich muss gerade die ganze Welt, wegen eines ein paar Nanometer (Milliardstel Meter) großen Winzlings von Pandemieverursacher zwei Meter Abstand halten. Da sich der derzeitige Zustand des gesellschaftlichen Miteinanders auch ein wenig wie Gefängnis anfühlt, ist es auch nur folgerichtig, dass “Social Distance” von dem Produktionsteam der Frauenknast-Dramedy “Orange Is the New Black” angefertigt wird. Wobei im Litchfield-Gefängnis soziale Distanz natürlich völlig unmöglich war.

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Die neue Show von Jenji Kohan (Konzept), Hilary Weisman Graham (Showrunnerin, Autorin) und Diego Velasco (Regie) handelt von unserer Gegenwart des verordneten Voneinanderfernbleibens. Die Medienwebsite Deadline zitiert ein Statement der Macher: “Wir hatten den Wunsch, eine Anthologieserie zu erschaffen, die Geschichten über das Hier und Jetzt, durch das wir durchmüssen, erzählt.” Es sollten “einzigartige, persönliche, zutiefst menschliche Geschichten” werden, “die illustrieren, wie wir zusammenleben – auf Entfernung”.

Die Schauspieler filmen sich selbst, Regie geführt wird aus der Ferne

Man wolle dem Publikum mit der Serie “dabei helfen, sich einander wieder näher zu fühlen.” Die Drehbücher seien in virtuellen Meetings der Autoren entstanden, der Regisseur führt Regie aus der Ferne, die Schauspieler filmen sich selbst zu Hause. Kein Risiko, Gesundheit ist alles!

Wer die Schauspieler sind? Darüber wird vorerst geschwiegen. Wie auch über den Starttermin beim Streamingdienst nichts verlautbart wird. Wenn man Netflix kennt, weiß man aber, wie zügig Projekte auf den Bildschirm kommen können. Man hält bei den Streamingkönigen aus Los Gatos überhaupt nichts von Distanz – zeitlicher wohlgemerkt.

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