Ohne Vorwarnung möglich

Twitter: Elon Musk droht Nutzern mit falschem Namen mit dauerhafter Sperre

Der Multimilliardär Elon Musk.

Der Multimilliardär Elon Musk.

Boston. Elon Musk hat Twitter-Nutzern mit einer dauerhaften Sperre ihrer Accounts gedroht, wenn sie die Social-Media-Plattform unter falschem Namen nutzen. Der neue Eigentümer des Unternehmens veröffentlichte die Warnung am Sonntag, nachdem Prominente ihre angezeigten Namen - nicht ihre Accountnamen - geändert und als „Elon Musk“ getwittert hatten. Sie reagierten damit auf die Ankündigung des Milliardärs, für acht Dollar pro Monat verifizierte Konten für alle anzubieten.

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Musk kündigte an, den Sperrungen werde keine Warnung vorausgehen. Gleichzeitig werde jede Namensänderung den vorübergehenden Verlust des blauen Häkchens neben dem Nutzernamen nach sich ziehen.

Promis twittern als „Elon Musk“

Das Twitter-Konto der US-Komikerin Kathy Griffin wurde am Sonntag gesperrt, nachdem sie ihren Benutzernamen zu Elon Musk geändert hatte. Sie sagte einem Bloomberg-Reporter, sie habe auch sein Profilfoto verwendet. „Ich schätze, nicht alle Moderatoren wurden entlassen? Lol“, scherzte Griffin anschließend auf Mastodon, einer alternativen Social-Media-Plattform, auf der sie in der vergangenen Woche ein Konto eröffnete.

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Die Schauspielerin Valerie Bertinelli nutzte Musks Namen ähnlich und postete am Samstag eine Reihe von Tweets, in denen sie demokratische Kandidaten für die Zwischenwahlen am Dienstag unterstützte. Dann kehrte sie zu ihrem echten Namen zurück. „Okey-dokey. Ich hatte Spaß und ich denke, ich habe meinen Standpunkt klar gemacht“, twitterte sie anschließend.

Musk will Twitter demokratisieren

Mit den verifizierten Twitterkonten im Monatsabo will Musk nach eigener Aussagen den Dienst demokratisieren. Am Samstag hieß es in einem Twitter-Update für iOS-Geräte im App Store von Apple, dass Nutzer, die sich für das neue „Twitter Blue mit Verifizierung“ anmelden, das blaue Häkchen neben ihrem Namen erhalten könnten, „genau wie die Prominenten, Unternehmen und Politiker, denen ihr bereits folgt“.

Das Angebot soll zunächst in den USA, Kanada, Australien, Neuseeland und Großbritannien verfügbar sein. Am Sonntag gab es allerdings keine Hinweise darauf, wann es in Betrieb gehen würde. Eine Twitter-Mitarbeiterin, Esther Crawford, sagte der Nachrichtenagentur AP, der Dienst werde bald angeboten, sei aber noch nicht gestartet.

RND/AP

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