Nach Witz über Ehefrau

„Unlustig und niveaulos wie immer“: Die Reaktionen auf Will Smiths Ohrfeige gegen Chris Rock

Will Smith ging auf die Bühne und ohrfeigte Chris Rock.

Los Angeles. Eklat bei der Oscar-Verleihung: Schauspieler Will Smith ist wutentbrannt auf die Bühne gelaufen und hat seinem Kollegen Chris Rock eine Ohrfeige gegeben, weil dieser einen Witz über Smiths Ehefrau gemacht hatte.

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Der Komiker Rock, bekannt für scharfzüngige Witze, hatte sich in einer launigen Anmoderation an Smiths Frau Jada Pinkett Smith gewandt und mit Blick auf ihren kahlgeschorenen Kopf gewitzelt: „G.I. Jane 2 – ich kann es nicht abwarten, das zu sehen.“ – eine Anspielung auf den Film „G.I. Jane“, in dem sich Demi Moore als Soldatin den Kopf rasierte. Jada Pinkett Smith hatte in der Vergangenheit mehrmals über ihren krankhaften Haarausfall gesprochen, eine sogenannte Alopecia.

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Zunächst lachte Will Smith noch darüber, während seine Frau das Gesicht verzog. Dann stand er von seinem Platz auf und ging auf die Bühne. Nach der Ohrfeige rief Smith von seinem Sitz aus in Rocks Richtung: „Lass den Namen meiner Frau aus Deinem verdammten Mund!“ Dabei benutzte er zweimal das im US-Fernsehen verpönte Wort „fucking“, das in der US-Übertragung stummgeschaltet wurde.

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Reaktionen auf Twitter

In den sozialen Medien hat Ohrfeige ein geteiltes Echo ausgelöst. Viele Nutzerinnen und Nutzer schreiben, dass der Witz von Chris Rock zu weit ging. Andere meinen, darauf mit Gewalt zu reagieren, sei ebenso die falsche Reaktion von Will Smith gewesen.

Wiederum andere verurteilen sowohl den Witz als auch die Ohrfeige. „Chris Rock hat bei den Oscars eine mitbekommen, weil er einen sehr schlechten Witz gemacht hat. Unlustig und niveaulos wie immer, Chris Rock eben. So oder anders darf es keine Gewalt rechtfertigen, und Gewalt aufgrund von „verletztem Stolz oder Ehrgefühl“ geht schon gar nicht“, kommentiert ein Twitter-User den Vorfall.

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Ohrfeige wird Vorlage für Memes

Abseits der Frage, wie die als Witz gemeinte Aussage von Chris Rock und die folgende Ohrfeige von Will Smith zu bewerten sind, liefern Fotos des Vorfalls Vorlagen für zahlreiche Memes, die seit dem Vorfall unter anderem auf Twitter kursieren.

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Sichtlich geschockt von der Ohrfeige war die US-Schauspielerin Nicole Kidman. Ein Foto von der Oscarverleihung zeigt sie von ihrem Stuhl aufspringend mit offenen Mund. „Was um alles in der Welt war dieser ‚Will Smith vs Chris Rock‘-Moment?!“, kommentiert ein Twitter-User.

Vergleiche mit Ohrfeige für Oliver Pocher

Am Wochenende kam es auch in Deutschland zu einer Ohrfeige für einen Prominenten: Oliver Pocher wurde beim Comebackkampf des Boxers Felix Sturm von dem Bochumer Rapper Fat Comedy ins Gesicht geschlagen. Zum Hintergrund: Der Musiker soll zum engeren Kreis des Rappers Samra gehören. Dieser war 2021 mit Vergewaltigungs­vorwürfen konfrontiert, die auch Oliver Pocher auf den sozialen Medien aufgriff.

„Was ein Jahr“, schreibt ein Twitter-Nutzer. „Pocher vs Fatcomedy war scheinbar nur der Vorkampf für den eigentlichen Hauptkampf bei den Oscars zwischen Will Smith und Chris Rock.“ Ein anderer meint: „Hollywood hat bei Deutschland abgekupfert!“

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Will Smith bekommt Oscar und entschuldigt sich

Kurz nach dem Vorfall wurde Smith für seine Rolle in dem Tennisdrama „King Richard“ als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. Während seiner emotionalen Dankesrede weinte er. Ohne den Vorfall direkt anzusprechen entschuldigte er sich bei der US-Filmakademie und den anderen Nominierten – bei Chris Rock jedoch nicht. Er erhielt Standing Ovations der Galagäste.

„Du musst Deine Familie beschützen“, sagte er – so wie seine Filmfigur des Richard Williams das mit den Töchtern Venus und Serena gemacht habe. Die Kunst imitiere manchmal das Leben, ergänzte er mit einem Lächeln, während ihm Tränen über die Wangen liefen. „Ich wirke wie der verrückte Vater“ – etwas, was Richard Williams auch vorgeworfen worden sei. Dabei wolle er ein Botschafter der Liebe und Fürsorge sein. „Ich entschuldige mich bei der Akademie und meinen Mitnominierten.“ Er hoffe, er werde wieder eingeladen.

Direkt nach dem Vorfall hatten sich viele Fans in den sozialen Medien und auch Beobachter in US-Medien gefragt, ob es sich um einen tatsächlichen Wutausbruch von Will Smith gehandelt hatte oder um eine abgesprochene Szene. Die Dankesrede von Smith ließ aber vermuten, dass er tatsächlich kurzzeitig die Beherrschung verloren hatte.

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RND/nis mit dpa

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