Staatsbegräbnis der Queen

„Nicht unsere Show“: Internationale Staatschefs bleiben in London im Hintergrund

Die Limousine des US-Präsidenten Joe Biden auf dem Weg zur Westminsrer Abbey.

Die Limousine des US-Präsidenten Joe Biden auf dem Weg zur Westminsrer Abbey.

London. Wenn US-Präsidenten ins Ausland reisen, bleibt das dort in der Regel nicht unbemerkt: Staatsempfänge, enorme Sicherheitsvorkehrungen, gesperrte Straßen sind der Standard. Beim Staatsbegräbnis für Queen Elizabeth II. hält sich US-Präsident Joe Biden – und mit ihm auch die meisten anderen angereisten Staats- und Regierungschefs, gekrönten Häupter und Würdenträger – aber im Hintergrund. Ein ranghoher US-Regierungsvertreter formulierte es so: „Es ist nicht unsere Show. Es ist die Show der Briten“.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

+++ Alle aktuellen News und Entwicklungen lesen Sie in unserem Liveblog. +++

Biden und seine Frau Jill waren seit ihrer Ankunft in London am Samstagabend nur einige wenige Male in der Öffentlichkeit zu sehen, als sie – ohne stundenlanges Schlangestehen – am Sarg der Queen in der Westminster Hall Abschied nahmen, in ein Kondolenzbuch im Lancaster House schrieben und zu einem Empfang für Trauergäste von König Charles III. im Buckingham-Palast erschienen. Nur einmal äußerste sich Biden am Sonntag kurz und erzählte, wie die Frau, die ihn so an seine eigene Mutter erinnerte, ihm beim letzten gemeinsamen Treffen in Schloss Windsor vergangenes Jahr Gebäck zum Tee servieren ließ.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Queen gab Ardern „besten Ratschlag“

Einige andere Staats- und Regierungschefs wie Neuseelands Jacinda Ardern erinnerten sich ebenfalls an Treffen mit der Queen. Ardern sagte der BBC, Elizabeth II. habe ihr einmal einen Rat gegeben, wie sie am besten als berufstätige Mutter zurecht komme. „Na ja, mach einfach weiter“, sei der trockene Ratschlag der Queen gewesen. Vermutlich sei es der beste Rat gewesen, den sie jemals bekommen habe, sagte Ardern.

Großbritannien bereitet Begräbnis von Queen Elizabeth II. vor

Zum Staatsbegräbnis und der Trauerfeier für Queen Elizabeth II. an diesem Montag werden etwa 2000 Gäste erwartet.

Ein Spitzenpolitiker nahm allerdings den eigenen Wahlkampf mit nach London: Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro. Er hielt am Sonntag vor der Botschaft seines Landes in London vor 200 Zuhörern eine Rede, in der er die für ihn negativen Meinungsumfragen vor der Präsidentenwahl am 2. Oktober in Frage stellte. Diese sehen seinen Herausforderer, den Ex-Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva, seit Monaten vorne.

RND/AP

Mehr aus Panorama

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken