Figur aus Horrorvideospiel

Kitas warnen vor gruseligem Monster Huggy Wuggy

Huggy-Wuggy-Kuscheltiere hängen an einem Verkaufsstand.

Huggy-Wuggy-Kuscheltiere hängen an einem Verkaufsstand.

Huggy Wuggy ist ein blaues, flauschiges Monster mit spitzen Zähnen, bekannt aus dem amerikanischen Horrorvideospiel „Poppy Playtime“ und mittlerweile auch darüber hinaus in zahlreichen Videos sowie als Plüschtier beliebt. Und das sorgt für Ärger – denn Kitas warnen nun davor, weil sie das blaue Monster nicht für kindergeeignet halten.

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Während das Videospiel bei vielen Plattformen erst ab 12 Jahren freigegeben ist, hat es auf den anderen Wegen längst auch jüngere Kinder erreicht. Was nicht bei allen gut ankommt. Auf der Facebook-Seite „Kinderseelenschützer e. V. – Gemeinsam gegen Kindesmisshandlung“ wird in einem Post von einer Mutter berichtet, die wegen Huggy Wuggy Post von der Kita ihres Kindes bekommen hat. Ein Bild des Briefes ist angehängt.

Brief von Kita: „Das Spiel ist für Kinder nicht geeignet“

„Das Spiel ist für Kinder nicht geeignet“, steht dort fett, unterstrichen und in roten Lettern. Es sehe zu Beginn aus wie ein Kinderspiel, aber: „Es macht Kindern Angst. Das kann für Kinder verstörend und traumatisierend sein“, heißt es in dem Brief. RTL berichtet zudem von einer weiteren Frau aus München, die ebenfalls eine Warnung durch die Kita ihres Kindes erhielt.

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Unter dem Post von „Kinderseelenschützer e. V.“ wird das Thema jedenfalls rege diskutiert. Mehr als 400 Kommentare gibt es schon, mehr als 700-mal wurde der Beitrag geteilt (Stand: 26. Juli, 15.50 Uhr). Viele stimmen den Kitas zu. „Schlimm genug, dass so was überhaupt verkauft wird. Sehe so viele Kinder mit rumlaufen. Meine Kinder werden so was niemals bekommen“, heißt es da etwa, oder: „Genau meine Meinung. Meine Tochter (neun) hat leider auch schon diese Videos gesehen und wollte unbedingt ein solches Kuscheltier haben. Ich habe es verboten zu schauen, bin konsequent und kaufe definitiv kein Kuscheltier dieser Art.“

Warnungen sinnvoll oder eine Übertreibung?

Andere hingegen halten die Warnungen für eine Übertreibung: „Wie wär’s, wenn es jeder für sich selbst bzw. für sein Kind entscheidet! Meine Kinder haben die Dinger auch und gucken auch verschiedene harmlose – ja, die gibt es auch – Videos davon“, kommentiert eine Nutzerin unter dem Post. Ein anderer User verweist darauf, dass es auch viele andere Kinderserien und Co. gebe, die ebenfalls verstörend sein könnten: „,Es kann für Kinder verstörend und traumatisierend sein‘ – Ääähmm … habt ihr auch nur mal fünf Minuten lang Tom und Jerry geschaut? Oder die alten Looney Toones? Oder deutsche Märchen??? So langsam wird es echt albern“, so sein Kommentar.

RND/hsc

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