Nach Diskussionen auf Twitter

„Pommesgate“: Ikea reagiert mit Humor auf Internet­aufregung

Ikea-Logo (Symbolfoto). Über die Entscheidung einer Ikea-Filiale wird im Netz heiß diskutiert.

Ikea-Logo (Symbolfoto). Über die Entscheidung einer Ikea-Filiale wird im Netz heiß diskutiert.

Würzburg/Hofheim-Wallau. Die Empörung über die Entscheidung einer Ikea-Filiale, Pommes frites von der Karte zu nehmen, ist teilweise groß. Der Konzern hat nun mit Humor darauf reagiert. Auf Twitter veröffentlichte Ikea Deutschland am Freitag ein Bild mit Holz­dübeln, darüber die Beschreibung „Pommes blau gelb“. Dazu schrieb das Unternehmen: „Das Original gibt es übrigens nach wie vor in 52 von 54 Einrichtungs­häusern – nur solange der Vorrat reicht.“ Versehen ist der Tweet zudem mit dem Hashtag #PommesGate.

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Würzburger Entscheidung führte zu Empörung in sozialen Netzwerken

Am Vortag hatte ein Foto aus einem Ikea-Möbel­haus, das in seinem Restaurant künftig keine Pommes frites mehr anbieten will, in sozialen Netz­werken für Diskussions­stoff gesorgt. Das Unternehmen stellte noch am Donnerstag klar, dass es sich „um eine Einzel­entscheidung“ des Standortes Würzburg und nicht um eine für alle deutschen Einrichtungs­häuser gültige Entscheidung handele.

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Das Foto zeigt ein Schild mit Ikea-Logo und der Aufschrift „Wir verzichten bewusst auf Pommes“ und weiter: „Eine Portion Pommes frites verursacht in der Verarbeitung und Zubereitung über viermal so viel CO₂ wie eine Portion Salz­kartoffeln.“ Durch eine bewusste Ernährung könne jeder etwas zur Reduzierung der Treibhaus­gase beitragen.

Blogger Boris Reitschuster will sich nicht „bevormunden“ lassen

Der Blogger Boris Reitschuster, der in der Vergangenheit unter anderem mit Falsch­behauptungen zur Corona-Pandemie aufgefallen war, hatte das Foto via Twitter gepostet und mit dem Kommentar versehen, er „verzichte bewusst auf Läden, die mich belehren und bevormunden wollen“, und damit zahl­reiche Reaktionen ausgelöst. Zeitweise gehörte das Thema zu den Toptrends in dem Netzwerk.

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Dagegen machte Ikea deutlich, es gebe „derzeit keine Pläne, Pommes frites aus dem Sortiment zu nehmen. Jedoch sind Pommes frites kein fester Bestandteil unseres nationalen Angebots, sodass es unseren lokalen Standorten obliegt, ob Pommes frites Teil des Angebots vor Ort sind“, so das Unternehmen. Von allen 54 Ikea-Einrichtungs­häusern in Deutschland böten derzeit nur die Einrichtungs­häuser in Würzburg und Bremerhaven keine Pommes frites an.

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RND/sf mit dpa

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