Noch Dutzende Vermisste

Mindestens 19 Tote nach Schlammlawine in Indien

Im Nordosten Indiens regnet es seit Wochen.

Gauhati. Bei einem Erdrutsch nach wochenlangen Regenfällen sind im Nordosten Indiens an einer Baustelle der Eisenbahn mindestens 19 Menschen getötet worden. Rund 50 Menschen würden in Noney im Unionsstaat Manipur noch vermisst, teilten die Behörden am Freitag mit.

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Die meisten Opfer schliefen, als der Erdrutsch am frühen Donnerstag die Gegend traf. Mehr als 200 Katastrophenhelfer und die Polizei suchten unter anderem mit Bulldozern nach Verschütteten, sagte Landrat H. Guite. Das Gelände erschwere die Räumungsarbeiten, daher habe er um Verstärkung gebeten. Die Trümmer blockierten und stauten einen Fluss an, weshalb die angrenzenden Anwohner zur Evakuierung aufgefordert wurden, so Medienberichte.

Bei zehn der bestätigten Todesopfer handelte es sich um Soldaten. Wegen eines Rebellenaufstands in der Region war das Militär zum Schutz von Eisenbahnbeamten vor Ort. 13 Soldaten und fünf Zivilisten seien aus den Trümmern eines im Bau befindlichen Bahnhofs und angrenzender Gebäude gerettet worden, sagte Generalleutnant R.P. Kalita, der den Unglücksort besuchte. Alle Gebäude seien von den Schlammmassen mitgerissen worden. Premierminister Narendra Modi sicherte der Region über Twitter jede mögliche Unterstützung zu.

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Die anhaltenden Regenfälle haben in den vergangenen drei Wochen im Nordosten Indiens und im benachbarten Bangladesch für Chaos gesorgt. Insgesamt wurden schätzungsweise 200 Menschen bei heftigen Regengüssen und Schlammlawinen in den indischen Bundesstaaten wie Assam, Manipur, Tripura und Sikkim getötet, während in Bangladesch seit dem 17. Mai 42 Menschen starben. Hunderttausende mussten ihre Häuser verlassen. Ein Ende des Regens war nicht abzusehen.

RND/AP

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