Von Skyroot Aerospace entwickelt

„Wendepunkt für Start-ups“: Indien startet erste private Rakete

Viel Spaß beim Zählen: Der Sternenhimmel im August 2021.  

Sternenhimmel

Neu-Delhi. Die staatliche indische Weltraumorganisation Isro hat erstmals eine von einem einheimischen privaten Unternehmen entwickelte Rakete ins Weltall geschossen. Die vom Weltraumzentrum in Sriharikota aus gestartete Mission „Prarambh“ (deutsch: „Beginn“) sei erfolgreich verlaufen, teilte Isro am Freitag auf Twitter mit. Die 545 Kilo schwere und sechs Meter lange Rakete Vikram-S sei vom indischen Start-up Skyroot Aerospace entwickelt worden, berichtete der örtliche Fernsehsender NDTV. Sie habe wie geplant eine Höhe von 89,5 Kilometern erreicht.

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Minister spricht von „historischer Landmarke“

Im Jahr 2020 hatte die indische Regierung Regulierungen geändert und Privatfirmen die Nutzung der Infrastruktur der Weltraumbehörde Isro erlaubt. Auch sollte die Zusammenarbeit mit Start-ups und generell mit dem Privatsektor gefördert werden.

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Der indische Minister für Wissenschaft und Technologie, Jitendra Singh, der beim Raketenstart am Freitag vor Ort war, nannte die Mission eine „historische Landmarke“ sowie einen Wendepunkt für indische Start-ups.

Indien ist bekannt dafür, Satelliten relativ günstig ins All zu schießen, auch für andere Länder.

RND/dpa

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