Audiointerview

Islamwissenschaftler Sons im RND-Audiointerview: „Die Welt kann Katar nicht mehr ignorieren“

Der Islamwissenschaftler Sebastian Sons.

Der Islamwissenschaftler Sebastian Sons.

Doha. In rund zwei Monaten geht es los: Am 20. November startet die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar mit dem Eröffnungsspiel des Gastgebers gegen Ecuador. Das Wüstenemirat sieht sich seither zahlreichen Vorwürfen ausgesetzt, vor allem mit Blick auf die Situation von Arbeitsmigrantinnen und Arbeitsmigranten. Im RND-Audiointerview äußert sich Sebastian Sons zur Debatte über den WM-Gastgeber.

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Menschenrechte oft Grund für Kritik

Sons studierte Islamwissenschaften in Berlin und Damaskus, arbeitet seit Anfang 2021 beim Bonner Forschungsinstitut Carpo und befasst sich dort vor allem mit der Golfregion. „Die Diskussion um die Rechte von Arbeitsmigrantinnen und Arbeitsmigranten in Katar ist wichtig und muss geführt werden“, sagt Sons, fügt aber an: „Sie greift mir oft zu kurz.“ Dabei spricht er vor allem über die Rolle der Heimatländer der Arbeiterinnen und Arbeiter und dubiose Rekrutierungsagenturen. Mit Blick auf die WM vermutet der Katar-Experte, dass sich einige Einheimische während des Turniers. Außerdem sagt Sons über die Rolle des Golfstaates, von deren rund drei Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern nur rund 300.000 auch Kataris sind, voraus: „Die Welt muss anerkennen, dass man Katar und andere Golfstaaten nicht ignorieren kann, obwohl sie problematische Partner sind, weil man sie in der Energiezusammenarbeit braucht.“

Das komplette Audiointerview hören Sie hier:

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