Heimleiterin flüchtet mit 50 Waisenkindern durch den Krieg in der Ukraine

Heimleiterin Tetyana Anatoliiwna Vernigora ist mit 50 Waisenkindern durch den Krieg in der Ukraine geflohen.

Heimleiterin Tetyana Anatoliiwna Vernigora ist mit 50 Waisenkindern durch den Krieg in der Ukraine geflohen.

Auf der Flucht mit 50 Waisenkindern 1500 Kilometer durch den Krieg in der Ukraine: Heimleiterin Tetyana Anatoliiwna Vernigora ist mit ihren Schützlingen aus dem östlichen Kramatorsk, das im umkämpften Donbass liegt, bis in den Westen des Landes nach Ivano-Frankivsk geflohen. Dort warten die 62-Jährige und die Kindern nun auf Hilfe. Über das Schicksal der Waisenkinder hat die „Ostsee-Zeitung“ (OZ) berichtet.

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Weil sie die Lage in ihrem Heimatort nach Kriegsbeginn zu unsicher fand, machte sich Vernigora mit den Waisen im Alter von drei bis 16 Jahren auf den Weg. Zunächst mit dem Zug bis Charkiw, von dort aus ging es dann zu Fuß weiter. Die Gruppe lief durch die umkämpfte Stadt, die bombardiert wurde. Auf der Flucht passierten sie zudem Kiew und Lwiw. Schließlich konnten sie vorerst in einem Sanatorium in Iwano-Frankiwsk unterkommen. Doch ihre Zukunft ist ungewiss.

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Spenden und Pflegefamilien für die Kinder gesucht

Falls es Frieden geben sollte, möchten die Heimleiterin und die Kinder zurückkehren und das zerstörte Kinderheim wiederaufbauen. Momentan erscheint dies aber nahezu unmöglich. Vernigora überlegt daher, ein neues Heim im Westen der Ukraine zu bauen. Für beide Fälle braucht die 62-Jährige Unterstützung und Spenden.

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Eine Firma aus dem Ostseebad Nienhagen versucht diese Hilfe für die ukrainischen Waisenkinder nun zu organisieren. Die Agrarexportfirma Uniferx unterstützt das Waisenhaus in Kramatorsk seit 2017 mit dem Verein „Kindern Träume Schenken“. Nun wollen sie für die geflüchteten Waisen Spenden sammeln.

Falls die Kinder auch aus ihrer jetzigen Unterkunft in Ivano-Frankivsk weiter fliehen müssen, wollen die Firmengeschäftsführer auch Pflegefamilien in Mecklenburg-Vorpommern suchen.

RND/OZ/ar

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