Polizei Neuwied ermittelt

Imker lässt Tausende Bienen auf Stadtmitarbeiter los – mehrere Verletzte

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Bienen in einem Bienenstock. (Symbolbild)

Neuwied. Ein Imker hat laut Polizei Tausende Bienen auf Mitarbeiter der Stadt Neuwied in Rheinland-Pfalz losgelassen und sie damit verletzt. „Er selbst ist mindestens 50 Mal gestochen worden“, sagte eine Koblenzer Polizeisprecherin am Donnerstag. Erst Sprühnebel der Feuerwehr habe die Tausenden Insekten beruhigen können. Der Mann kam laut der Polizeisprecherin vorübergehend in ein Krankenhaus. Wegen mutmaßlicher gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Polizisten werde nun gegen ihn ermittelt. Drei Mitarbeiter der Stadt Neuwied seien bei dem Vorfall am Dienstag ebenfalls verletzt worden.

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Laut einem Stadtsprecher wollte der ältere Mann wohl den Abriss seines sogenannten Bienenhauses behindern. Das zweistöckige „wohnhausähnliche“ Gebäude sei nur als einstöckige landwirtschaftliche Betriebsstätte genehmigt gewesen. Bereits vor zehn Jahren habe das Verwaltungsgericht Koblenz bestätigt, dass der Bau illegal gewesen sei.

Versuche einer späteren Einigung seien gescheitert. „Irgendwann muss man Nägel mit Köpfen machen“, sagte der Stadtsprecher. Der am Dienstag begonnene Abriss sollte voraussichtlich an diesem Freitag (2. September) enden. Der Imker wohne ohnehin woanders. Der vom Abriss gefährdete Teil der Bienen sei vorübergehend andernorts in Sicherheit gebracht worden. Zuvor hatte der SWR darüber berichtet.

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RND/dpa

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