Prozess startet am Montag

Mörder von Lena aus Emden soll Frau in Psychiatrie vergewaltigt haben

Ein Stacheldrahtzaun umzäunt das Gelände einer Justizvollzugsanstalt.

Ein Stacheldrahtzaun umzäunt das Gelände einer Justizvollzugsanstalt (Symbolbild).

Oldenburg. Der verurteilte Mörder der elfjährigen Lena aus Emden soll in der Psychiatrie eine Frau vergewaltigt und eine weitere sexuell genötigt haben. Der inzwischen 29-Jährige muss sich deswegen ab Montag vor dem Landgericht Oldenburg verantworten, wie ein Sprecher mitteilte. Im Juni 2020 soll der Mann laut Anklage eine Patientin auf dem Außengelände einer psychiatrischen Einrichtung in Bad Zwischenahn vergewaltigt haben. Zwei Monate zuvor soll er ebenfalls dort eine Mitpatientin sexuell genötigt haben.

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Ob und warum sich der Mann auf dem Klinikgelände frei bewegen durfte, konnte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Donnerstag zunächst nicht beantworten. Mittlerweile befindet sich der 29-Jährige nach Angaben des Landgerichts Oldenburg in einem anderen psychiatrischen Krankenhaus.

Lenas Mörder sucht Opfer wahllos aus

Der Tod von Lena in einem Parkhaus in Emden bewegte 2012 die Menschen bundesweit. Das Landgericht Aurich sprach den damals 19-jährigen Täter wegen Mordes, versuchten sexuellen Missbrauchs und gefährlicher Körperverletzung für schuldig. Es hielt den jungen Mann wegen einer schweren Persönlichkeitsstörung für eingeschränkt schuldfähig, er kam in eine geschlossene psychiatrische Einrichtung.

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Der Vorsitzende Richter hatte bei der Urteilsverkündung gesagt, der Mann sei eine Gefahr für die Allgemeinheit, weil er seine Opfer wahllos ausgesucht habe. Einige Monate vor dem Mord an Lena hatte er eine Joggerin bei einem Angriff schwer verletzt.

RND/dpa

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