Freundin mit Samuraischwert getötet? Angeklagter gesteht, kann sich aber nicht an alles erinnern

Ein Polizeibus steht vor dem Landgericht. Dort muss sich ab Mittwoch ein 37-Jähriger vor Gericht verantworten, der seine Freundin mit einem Schwert getötet haben soll.

Ein Polizeibus steht vor dem Landgericht. Dort muss sich ab Mittwoch ein 37-Jähriger vor Gericht verantworten, der seine Freundin mit einem Schwert getötet haben soll.

Bielefeld. Im Prozess um eine mit einem Schwert getötete Frau hat der Angeklagte vor dem Bielefelder Landgericht ein Geständnis abgelegt. Der Mann sagte zu Verhandlungsbeginn am Mittwoch aber auch, er könne sich nicht mehr genau erinnern, was passiert sei.

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Der Mann und seine Freundin waren im Januar 2021 bei einem Bekannten zum Grillen und wollten dort übernachten. Es kam aber anders. Seine 43 Jahre alte Lebensgefährtin habe sich mit einem weiteren Gast auf eine Matratze gelegt und „machte mit dem rum“, sagte der Deutsche. Er hatte am Abend rund drei Promille Alkohol im Blut, ebenso seine Lebensgefährtin. Wütend sei er nach Herford heimgefahren. Als seine Freundin am nächsten Tag in Begleitung des Bekannten nach Hause kam, öffnete der Angeklagte die Tür mit einem Samurai-Schwert in der Hand.

Angeklagter will sich nicht genau erinnern können

Der 37-Jährige gab an, sich nicht genau erinnern zu können, ob er zugestochen habe. Am Abend dieses Tages wurden bei dem Angeklagten noch 1,9 Promille gemessen. Das Schwert mit einer Klingenlänge von 75 Zentimetern habe er sich über einen Internet-Versand-Handel bestellt. Auch der Bekannte sagte, er habe nicht gesehen, was passiert sei. Er habe einen Notarzt gerufen, die sterbende Frau auf den Bürgersteig gezogen und sei weggefahren.

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Ein Nachbar wartete auf den Rettungswagen und informierte die Polizei. Er hatte gesehen, wie der Angeklagte vergeblich versucht hatte, das blutende Opfer in die Wohnung zu ziehen. Das Schwert hatte die Hauptschlagader der Frau verletzt.

RND/dpa

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