Illegale Party in Hannover: Gäste greifen Polizisten an

Einsatzwagen der Polizei fahren mit Blaulicht in der Innenstadt von Leipzig, Sachsen.

Einsatzwagen der Polizei mit Blaulicht (Archivfoto).

Hannover. Zwei Frauen und ein Mann haben bei der Auflösung einer illegalen Party mehrere Polizisten angegriffen und sich mit Gewalt ihrer Festnahme widersetzt. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, waren die Einsatzkräfte in der Nacht zu einer Feier in einer Wohnung im Stadtteil Seelhorst gerufen worden. Bei der Kontrolle versuchten ein 30-Jähriger und zwei Frauen im Alter von 28 und 35 Jahren die Polizisten zu schubsen und zu schlagen.

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Die Beamten legten dem Mann schließlich Handschellen an. Die Frauen wollten ihren Begleiter daraus befreien. Deswegen wurden auch ihnen Handschellen angelegt. Der Mann verhielt sich daraufhin weiter aggressiv und wurde in Polizeigewahrsam genommen. Die Frauen wurden wieder freigelassen.

Die Polizei ermittelt nun wegen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Widerstands, berichtet die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“. Die Frauen müssen sich zudem wegen versuchter Gefangenenbefreiung verantworten. Gegen die drei sowie vier weitere an der Party beteiligten Frauen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen die Corona-Maßnahmen eingeleitet.

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Tödliche Party in Belgien

Am Wochenende ist es in Deutschland zu weiteren illegalen Veranstaltungen gekommen. In der Nacht zu Sonntag löste die Polizei im rheinland-pfälzischen Vallendar etwa eine Feier in einem Parkhaus auf. Die Partygäste trugen weiße Kleidung und hatten fluoreszierende Farbe im Gesicht. Zudem sei in einem Nebenraum viel Alkohol gelagert gewesen. Als sie die Beamten sahen, flohen einige Feiernde. 24 Menschen konnten kontrolliert werden.

In Belgien endete eine illegale Veranstaltung mit dem Tod eines jungen Menschen. Acht Menschen hatten in der Nacht zu Sonntag in einem Hotel in Antwerpen gefeiert. Als die Polizei eintraf, sei ein 21 Jahre alter Mann aus dem Fenster geklettert und tödlich gestürzt, teilte am Sonntag die örtliche Staatsanwaltschaft mit. Die Behörde leitete zu dem „tragischen Unfall“ Ermittlungen ein.

RND/dpa

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