150 Schaulustige behindern Feuerwehreinsatz in Magdeburg

Die Feuerwehr löscht im Stadtteil Neue Neustadt in einem fünfstöckigen Mehrfamilienhaus, wo in einem Keller ein Feuer ausgebrochen war. Mehrere Bewohner des Hauses haben sich durch Sprünge aus den Fenstern gerettet. Wegen der starken Rauchentwicklung war ihnen der Weg am Donnerstagabend durch das Treppenhaus versperrt.

Die Feuerwehr löscht im Stadtteil Neue Neustadt in einem fünfstöckigen Mehrfamilienhaus, wo in einem Keller ein Feuer ausgebrochen war. Mehrere Bewohner des Hauses haben sich durch Sprünge aus den Fenstern gerettet. Wegen der starken Rauchentwicklung war ihnen der Weg am Donnerstagabend durch das Treppenhaus versperrt.

Magdeburg. Beim Brand eines Mehrfamilienhauses in Magdeburg haben Schaulustige den Einsatz der Rettungskräfte stark behindert. 150 Menschen standen am Donnerstagabend direkt am Einsatzort und befanden sich im Gefahrenbereich, wie die Polizei am Freitagmorgen mitteilte.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

„Die Szene war sehr unübersichtlich, als die Rettungskräfte eintrafen“, sagte eine Polizeisprecherin. Die Polizei habe die Schaulustigen des Platzes verwiesen, damit die Feuerwehrleute mit den Löscharbeiten beginnen konnten.

Fenster als letzter Fluchtweg

Als die Feuerwehr eintraf, brannte bereits das gesamte Kellergeschoss des Hauses. Einige Bewohner sprangen laut einer Polizeimitteilung aus den Fenstern des Gebäudes, um sich zu retten. Wegen der starken Rauchentwicklung war ihnen der Weg durch das Treppenhaus versperrt.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Die Feuerwehr holte weitere Bewohner aus dem Haus. Sechs Menschen wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. „Sie sind inzwischen alle entlassen worden“, sagte eine Polizeisprecherin.

Mögliche Brandursachen

Das Mehrfamilienhaus ist derzeit unbewohnbar. Die Betroffenen wurden auf Notunterkünfte der Stadt Magdeburg verteilt. Die Ursache des Brandes ist derweil noch unklar. In Frage kommen laut Polizei ein technischer Defekt, aber auch Brandstiftung. Kriminaltechnische Untersuchungen wurden eingeleitet.

RND/dpa

Mehr aus Panorama Regional

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken