Fünf­jähriger Rayan nach Bergung aus Brunnen gestorben: große Anteil­nahme im Netz

Sanitäter warten neben einem Krankenwagen in der Nähe des Brunnens, in den der fünfjährige Rayan gefallen war.

Sanitäter warten neben einem Krankenwagen in der Nähe des Brunnens, in den der fünfjährige Rayan gefallen war.

Trotz großer Anstrengungen in den vergangenen Tagen ist die Hilfe für den fünf­jährigen Rayan in Marokko nicht mehr recht­zeitig gekommen. Das Rettungs­team habe den Jungen am Samstag­abend nach vier Tagen zwar aus dem 32 Meter tiefen Brunnen geborgen, meldete die staatliche marokkanische Nachrichten­agentur MAP. Der Junge sei aber kurze Zeit später für tot erklärt worden.

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Der Fall hatte welt­weit für große Anteil­nahme gesorgt – und auch mit Bekannt­werden seines Todes drückten viele Menschen im Netz ihr Mitgefühl und ihre Trauer über den Hashtag #saverayan aus. So kursieren beispiels­weise auf Twitter zahlreiche Zeichnungen, die den Jungen zeigen.

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Frankreichs Präsident Emmanuel Macron schrieb am Abend der Bergung auf seiner Facebook-Seite: „Heute Abend möchte ich der Familie des kleinen Rayan und dem marokkanischen Volk sagen, dass wir ihre Trauer teilen.“

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Auch die britische Botschaft bekundete ihr Beileid auf Twitter. Dort heißt es: „Wie sprechen der Familie des armen Rayan unser herzliches Beileid aus und bedanken uns bei den marokkanischen Hilfs­kräften, die mit aller Macht versucht haben, den Jungen zu retten.“

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Auch der Papst hatte sich zu dem tragischen Unglück um Rayan bereits zu Wort gemeldet. Franziskus hatte den Marokkanern für ihre Hilfe und Anteilnahme an den Rettungs­versuchen gedankt. Er sprach von einem „Beispiel, von Bildern einer ganzen Nation, die darauf wartet, dass ein Kind gerettet wird. Danke an dieses Volk für dieses Zeugnis.“

Der Junge war am Dienstag­nachmittag in einen ungesicherten Brunnen in der Nähe seines Zuhauses in einem Dorf rund 150 Kilometer nördlich der Stadt Fes gefallen. Rayans Familie hörte schließlich sein Wimmern und ließ ein Telefon an einem Seil in die Tiefe zu ihm hinab. Helfer seilten später auch eine Kamera ab, um den Gesundheits­zustand des Jungen zu überprüfen. Schläuche sollten ihn mit Wasser und Sauerstoff versorgen.

Wegen der geringen Schacht­breite konnten Helfer das Kind nicht durch den Brunnen selbst zurück­holen. Rettungs­kräfte trugen deshalb zunächst mit schwerem Gerät parallel zum Schacht Erde ab. Informationen zu Rayans Zustand hatte es zuletzt am Donnerstag gegeben.

Es gab bereits ähnliche Unglücke in den vergangenen Jahren. Vor knapp einem Jahr starb ein zehn Jahre alter Junge in Syrien nach einem Sturz in einen rund 20 Meter tiefen Brunnen. Vor drei Jahren konnten Helfer einen Zweijährigen in Spanien nur noch tot aus einem Schacht bergen. Julen war mehr als 70 Meter tief in einen illegal gebohrten Brunnen gefallen.

RND/lob mit dpa

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