26-Jährige lag tot in altem Nazi-Bunker: Mordanklage gegen Ex-Freund erhoben

Die Ermittlungen zum Fall der getöteten 26-Jährigen sind abgeschlossen (Archivbild).

Die Ermittlungen zum Fall der getöteten 26-Jährigen sind abgeschlossen (Archivbild).

Im Juli vergangenen Jahres hatten Ermittler die Leiche von Bianca S. aus Oranienburg in einem ehemaligen Nazi-Bunker gefunden, der Verdacht fiel schnell auf den Ex-Freund der 26-Jährigen. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Neuruppin gegen ihn Anklage wegen Mordes erhoben. „Das Gericht prüft nun die Anklage und entscheidet dann, ob das Gerichtsverfahren eröffnet und die Anklage zur Hauptverhandlung zugelassen wird“, erläuterte der zuständige Oberstaatsanwalt gegenüber der „Märkischen Allgemeinen Zeitung“ (MAZ).

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Angeklagter sitzt in U‑Haft

Der Angeklagte befinde sich in Untersuchungshaft. Diese muss allerdings nun noch einmal geprüft werden, da der 29-Jährige bis Prozessbeginn länger als die maximale Frist von sechs Monaten in Untersuchungshaft sitzen würde. Diese Frist könne jedoch aus bestimmten Gründen verlängert werden, heißt es. Bei einer Verurteilung droht dem Mann eine lebenslange Haftstrafe.

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Ersten Ermittlungen zufolge sollen der Tatverdächtige und das Opfer eine On-off-Beziehung geführt haben. Die Leiche der 26-Jährigen war am späten Abend des 19. Juli in der Bunkeranlage Karo Ass von zwei Montagearbeitern gefunden worden. Die Anlage ist eigentlich für die Öffentlichkeit gesperrt, gilt aber als leicht zugänglich. Vier Tage zuvor war die junge Frau bereits als vermisst gemeldet worden.

RND/al

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