Schon 843 Tote durch Hurrikan Matthew

Hurrikan „Matthew“ und seine Auswirkungen in Cocoa Beach, Florida.

Hurrikan „Matthew“ und seine Auswirkungen in Cocoa Beach, Florida.

Miami. Unterdessen hat „Matthew“ auch ein erstes Todesopfer in den USA gefordert. Eine Frau erlag einer Herzattacke, weil die Retter nicht ausrücken konnten. Mit sintflutartigen Regenfällen und Windgeschwindigkeiten von bis zu 195 Stundenkilometern war „Matthew“ vor der Küste von Florida

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entlanggezogen

. Zuvor hatte er in Haiti nach Angaben Offizieller beinahe 900 Menschen das Leben gekostet und schwerste Verwüstungen angerichtet. Im meistgetroffenen Süden des Landes wurden mindestens 29.000 Häuser zerstört.

Die Wucht von „Matthew“ hat im haitianischen Playa Gelee ein Boot an Land geworfen.

Die Wucht von „Matthew“ hat im haitianischen Playa Gelee ein Boot an Land geworfen.

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Laut dem UN-Büro für humanitäre Hilfe (Ocha) ist die Hälfte der elf Millionen Einwohner in dem bitterarmen Karibikstaat von dem Wirbelsturm betroffen. In der Hauptstadt des südlichen Departements Grand'Anse, Jeremie, seien 80 Prozent aller Gebäude zerstört, meldete die Hilfsorganisation

Care

.

Vor der Küste von Florida schwächte sich „Matthew“ am Morgen auf Hurrikan-Stärke 3 ab. Er blieb vor der Küste und tobte gegen 12 Uhr Ortszeit mit rund 180 km/h nahe Daytona Beach. Fernsehbilder zeigten menschenleere Straßen, umgestürzte Bäume und gekappte Stromleitungen. Allerdings sind die Wettervorhersagen vorsichtig optimistisch. So werde sich „Matthew“ nach etwa 12 Stunden zusehends abschwächen und nach 24 Stunden gewaltig an Kraft verlieren. Allerdings sind bereits 800.000 Haushalte in Florida ohne Stromversorgung.

Grund durchzuatmen ist das allerdings noch nicht. Die Nasa meldete beschädigte Dächer und Stromausfälle am Weltraumbahnhof von Cape Canaveral. Aus Angst vor dem „Monster“-Sturm hatten die Behörden die Evakuierung von drei Millionen Menschen in den Bundesstaaten Florida, Georgia und South Carolina angeordnet. US-Präsident Barack Obama warnte, trotz seiner Abschwächung bleibe „Matthew“ weiterhin „ein wirklich gefährlicher Hurrikan“. Die größte Sorge seien weniger die Windstärken als die Flutwellen, die der Sturm auslösen könne.

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Ein Meteorologen-Team der National Oceanic and Atmospheric Administration flog unterdessen am Freitag ins „Auge“ von „Matthew“. Das spektakuläre Video finden Sie hier:

Von RND/afp

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