Berichte: Vulkanausbruch vor Tonga führt zu erheblichen Schäden

Satellitenbilder zeigen den Ausbruch des Vulkans vor dem Inselstaat Tonga.

Nach dem Ausbruch eines Unterwasservulkans in der Nähe des Inselreichs Tonga ist von „erheblichen Schäden“ die Rede, wie unter anderem der Nachrichtensender „Al Jazeera“ berichtet. Der neuseeländischen Premierministerin Jacinda Ardern zufolge wurde insbesondere die Hauptstadt des Inselstaates von einem Tsunami getroffen, der durch den Vulkanausbruch ausgelöst wurde.

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Offizielle Berichte von Toten oder Verletzen gab es Ardern zufolge bislang nicht, die Kommunikation zu dem Inselstaat ist jedoch stark eingeschränkt und nicht alle Regionen seien bisher erreichbar gewesen. Der Vulkanausbruch mit anschließendem Tsunami habe Telefon- und Internetverbindungen getrennt und die mehr als 100.000 Einwohner Tongas fast vollständig vom Kontakt zur Außenwelt abgeschnitten, wie die Nachrichtenagentur „Reuters“ berichtet.

Der neuseeländischen Premierministerin zufolge sei die Hauptstadt Nuku‘alofa von einer dicken Schicht Vulkanasche bedeckt. Ardern fügte hinzu, Neuseeland plane militärische Hilfe zu schicken, könne aktuell wegen der Aschewolke jedoch keine Flüge starten. Auch Australien sei Berichten zufolge dabei, einen Aufklärungsflug vorzubereiten.

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Vulkan etwa 30 Kilometer von Tonga entfernt

Der unter Wasser liegende Vulkan vor Tonga war am Samstag ausgebrochen. Hunga-Tonga-Hunga-Ha‘apai ist seit Dezember immer wieder aktiv. Der Vulkan liegt etwa 30 Kilometer südöstlich der zu Tonga gehörenden Insel Fonuafo‘ou (auch als Falcon Island bekannt).

RND/alx mit dpa

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