Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Heftige Regenfälle

Schwere Überschwemmungen rund um Sydney – 32.000 Menschen müssen evakuiert werden

Schilder und Straßen stehen unter dem Hochwasser des angeschwollenen Hawkesbury River in Vineyard, nordwestlich von Sydney.

Sydney. Die australische Ostküste ist nach schweren Regenfällen erneut von massiven Überschwemmungen betroffen. Besonders schlimm ist die Situation im Großraum Sydney, wo es in Orten rund um die Flüsse Nepean und Hawkesbury am frühen Montagmorgen (Ortszeit) eine Evakuierungsorder für rund 32.000 Menschen gab. Hunderte Anwohner hätten in der Nacht Hilfe angefordert, teilten die örtlichen Notdienste mit. Bürger in vielen weiteren Gebieten wurden aufgefordert, sich darauf vorzubereiten, ihre Häuser zu verlassen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

„Ich weiß, dass gerade Schulferien sind, aber bitte überdenken Sie ihre Reisepläne“, sagte der Sprecher der Notdienste, Ashley Sullivan, dem Sender ABC. „Wenn Sie Ihr Zuhause nicht verlassen müssen, dann bleiben Sie dort, falls dies sicher ist.“ Der Minister für Katastrophenschutz, Murray Watt, sagte gegenüber ABC, das Hochwasser werde nach jüngsten Informationen höher steigen als bei drei ähnlichen Unwettern in den vergangenen 18 Monaten.

Starkregen rund um Sydney dauert seit Tagen an

Der Starkregen rund um Sydney dauert schon seit Tagen an. In einigen Gebieten zwischen Newcastle, nördlich von Sydney, und Wollongong im Süden fielen nach Angaben der Wetterbehörde innerhalb von 24 Stunden mehr als ein Meter Regen. In manchen Regionen waren es sogar mehr als 1,50 Meter, wie Behördenleiterin Jane Golding sagte.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Es gebe aber Anzeichen dafür, dass der Regen am Dienstag nachlasse. Entlang der gesamten Küste von New South Wales, einschließlich Sydney, werde es aber den Rest der Woche weiter regnen. Auch die Gefahr von Springfluten entlang der Flüsse sei weiterhin hoch. Starker Wind entwurzelte Bäume, beschädigte Dächer und blockierte Straßen.

Heftige Regenfälle und Überschwemmungen in Australien

Ein Sturmtief sorgt derzeit im Südosten Australiens für Überschwemmungen, Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

Verheerende Überschwemmungen erst im März

Erst im März hatte es in Sydney und weiten Teilen von New South Wales und Queensland verheerende Überschwemmungen gegeben. In nur drei Monaten fiel damals in der bei Touristen aus aller Welt beliebten Metropole mit dem berühmten Opernhaus so viel Niederschlag wie sonst in einem ganzen Jahr. Viele Regionen leiden noch unter den Zerstörungen der historischen Fluten und sind nun schon wieder von Hochwasser betroffen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Frachtschiff vor der Küste im Süden von Sydney gestrandet

Das Frachtschiff ist gestrandet.

Das Frachtschiff ist gestrandet.

Vor der Küste von New South Wales trieb ein Frachtschiff mit 21 Besatzungsmitgliedern nach einem Stromausfall auf dem Meer. Das Schiff, das Wollongong am Montagmorgen verlassen hatte, lag laut Medienberichten in Küstennähe vor Anker. Ein Schlepper versuchte, es von den nahe gelegenen Klippen und Felsen fernzuhalten. Ein stärkerer Schlepper war auf dem Weg, um den Frachter weiter aufs Meer zu schleppen. Ein Plan, die Besatzung des Schiffes aus der Luft zu retten und in Sicherheit zu bringen, wurde wegen des schlechten Wetters aufgegeben.

Der Ministerpräsident von New South Wales, Dominic Perrottet, sagte am Monatg, die Regierung und die Gemeinden müssten sich darauf einstellen, dass größere Überschwemmungen in Australiens bevölkerungsreichstem Bundesstaat vermehrt auftreten. „Wir erleben diese Überschwemmungen immer häufiger, daran besteht kein Zweifel“, erklärte Perrottet.

RND/dpa

Mehr aus Panorama

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.