Schlittenhunderennen auf Usedom: Promis sammeln Spenden für die Ukraine

Schauspielerin Bettina Zimmermann (l.) und Model Franziska Knuppe beim Baltic Lights 2022 Charity-Hunderennen zu Gunsten der Welthungerhilfe zwischen der Seebrücke Ahlbeck und der Seebrücke Heringsdorf.

Heringsdorf. Bettina Zimmermann, Kai Wiesinger, Simone Thomalla, Wolfgang Lippert und viele weitere Prominente haben am Wochenende am Schlittenhunderennen „Baltic Lights“ auf Usedom teilgenommen. Bei den Damen gewann Model Franziska Knuppe, bei den Herren Schauspieler Hendrik Duryn, sagte eine Sprecherin des Veranstalters am Sonntag. Das Event zugunsten der Welthungerhilfe wird seit 2016 von Schauspieler Till Demtrøder organisiert.

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Hälfte der Spenden geht an Betroffene in der Ukraine

In diesem Jahr kamen mindestens 45.000 Euro Spenden zusammen. Auf die Frage, ob das Event angesichts von Russlands Angriff auf die Ukraine vertretbar sei, sagte Demtrøder: „Jetzt erst recht.“ Daher habe man sich kurzfristig dazu entschlossen, dass die Hälfte des gesammelten Geldes in diesem Jahr den Menschen in der Ukraine zugutekommen soll.

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Sie sei zutiefst berührt von dem Engagement, sagte Susanne Fotiadis, Vorstandsmitglied der Welthungerhilfe, am Rande der Veranstaltung. Die Spenden würden immer dort verwendet, wo es am dringendsten notwendig sei. In der Ukraine arbeite man mit europäischen Hilfsorganisationen zusammen, die bereits mehrere Lastwagen etwa mit haltbaren Nahrungsmitteln, Hygieneartikeln oder Schlafsäcken geschickt hätten.

Bei den Rennen gingen am Samstag auch weitere Prominente an den Start, darunter etwa die Schauspielerinnen Anja und Gerit Kling, Susan Sideropoulos und Nina Ensmann sowie ihre Kollegen Antoine Monot Jr. und Bernhard Bettermann.

Susan Sideropoulos mit ihren Schlittenhunden auf Fahrt.

Susan Sideropoulos mit ihren Schlittenhunden auf Fahrt.

Die Hunde und Wagen für die Promi-Rennen wurden von professionellen Schlittenhundeführern bereitgestellt, insgesamt waren rund 300 Schlittenhunde am Start. Statt Schlitten zogen die Tiere aber Wagen über den planierten Strand. Die etwa vier Kilometer lange Rennstrecke befand sich am Strand der Ostsee zwischen den Seebrücken von Heringsdorf und Ahlbeck. In den vergangenen zwei Jahren hatte die Veranstaltung coronabedingt nicht stattgefunden.

RND/dpa

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