Nachwuchs im US-Zoo

Trotz Empfängnisverhütung geboren – Nilpferd-Baby wird „Fritz“ getauft

Hippo im Schaufenster

Nilpferde als Attraktion im Zoo.

New York. Nur weil die Empfängnisverhütung bei Nilpferd-Mama Bibi versagte, ist der jüngste Spross der Flusspferde im Zoo von Cincinnati im US-Staat Ohio überhaupt am Leben. Jetzt hat er bei einer Online-Abstimmung seiner Zehntausenden Fans auch einen Namen erhalten: Das Männchen soll „Fritz“ heißen, wie der Zoo und Botanische Garten von Cincinnati am Montag mitteilten.

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Mehr als 90.000 Namensvorschläge aus allen US-Staaten und mehr als 60 Ländern hatten den Zoo den Angaben zufolge erreicht. Die Angestellten des Tierparks grenzten die Wahl auf „Fritz“ oder „Ferguson“ ein - mit 56 Prozent der etwa 220.000 abgegebenen Stimmen machte „Fritz“ das Rennen. „Wir wären mit beiden Namen glücklich gewesen, aber wir denken wirklich, dass der Name Fritz zur Persönlichkeit dieses feurigen kleinen Kerls passt“, sagte Flusspferd-Pflegerin Wendy Rice.

Berühmte große Schwester

Fritz hat eine bereits berühmte größere Schwester, „Fiona“. Sie wurde sechs Wochen zu früh geboren und konnte zunächst nicht alleine stehen - inzwischen zeigt sie sich fröhlich und gesund. Als die erneute Schwangerschaft von Nilpfed-Mama Bibi etwa Anfang April entdeckt wurde, waren die Mitarbeiter des Zoos zunächst überrascht, weil bei dem Tier eigentlich verhütet wurde.

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Der Name habe dem Zoo-Team auch gefallen, weil er gut zu einer amerikanischen Redewendung gepasst habe, sagte Rice: Die Geburtenkontrolle bei Bibi sei nämlich „on the fritz“ gewesen - was sich etwa mit „kaputt“ oder „futsch“ übersetzen lässt.

RND/AP

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