Mutmaßliche Brandstifter ermittelt

Shisha geraucht: Vier Männer nach Waldbrand an der Bastei unter Verdacht

Flammen leuchten in der Dunkelheit, nachdem unterhalb der berühmten Bastei in der Sächsischen Schweiz in der Nacht zum 18. Juli ein Waldbrand ausgebrochen war.

Flammen leuchten in der Dunkelheit, nachdem unterhalb der berühmten Bastei in der Sächsischen Schweiz in der Nacht zum 18. Juli ein Waldbrand ausgebrochen war.

Dresden/Rathen. Im Fall des Waldbrandes unterhalb des Basteifelsens in der vorletzten Juli-Woche hat die Polizei vier Männer im Alter von 24 und 25 Jahren als mutmaßliche Brandstifter ermittelt. Sie stehen im Verdacht, auf einer zwischen der Bastei und der Kanapee-Aussicht gelegenen Fläche außerhalb der Wanderwege im Nationalpark Sächsische Schweiz Shisha geraucht und den Waldbrand ausgelöst zu haben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Dresden am Mittwoch mit. Die Ermittler hätten am Tatort mehrere Beweismittel sicherstellen können.

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„Nach zahlreichen Zeugenhinweisen auf ein Shisha rauchendes Quartett am Brandtag konnten die Tatverdächtigen ermittelt werden“, hieß es. Bei Wohnungsdurchsuchungen am Dienstag im Stadtgebiet von Dresden seien unter anderem Handys sichergestellt worden, die nun ausgewertet werden. Polizeipräsident Lutz Rodig dankte einem Reporter der „Bild“-Zeitung, der den entscheidenden Hinweis gab.

Löscharbeiten dauerten mehr als zwei Tage

In der Nacht vom 17. zum 18. Juli war ein Brand auf einer Fläche von rund 2500 Quadratmetern nahe der Basteibrücke in Rathen ausgebrochen. Es dauerte mehr als zwei Tage, bis das Feuer in dem schwer zugänglichen Gebiet gelöscht werden konnte. Der Sachschaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt.

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Nach Paragraf 306 des Strafgesetzbuches wird Brandstiftung mit einer Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren bestraft. In minder schweren Fällen beträgt das Strafmaß sechs Monate bis fünf Jahre. Bei fahrlässiger Brandstiftung ist eine Haftstrafe bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe möglich.

RND/dpa

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