Starkregen möglich

Schauer und Gewitter erwartet – ist der Sommer nun vorbei?

Blitze zucken in den hohen Gewitterwolken am Himmel über Bad Wörishofen in Bayern (Archivbild).

Blitze zucken in den hohen Gewitterwolken am Himmel über Bad Wörishofen in Bayern (Archivbild).

Am 1. September hat der meteorologische Herbst begonnen. In dieser Woche kühlt es ab und es fallen lang erwartete Niederschläge. War es das jetzt aber auch mit den sommerlichen Temperaturen über 25 Grad?

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Offenbar noch nicht, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Tief „Peggy“ schaufelt derzeit von Südwesten feucht-warme und gewitterträchtige Luft nach Deutschland. „Das bedeutet einerseits, dass die Temperaturen, abgesehen vom Nordosten, zumindest in der ersten Wochenhälfte mit Werten zwischen 25 und 30 Grad weiterhin sommerlich bis hochsommerlich sind“, sagte DWD-Meteorologe Martin Jonas.

Gewitter und Starkregen ab Dienstag möglich

„Andererseits sollen sich ab Dienstag in der angesprochenen feucht-warmen Luft verbreitet Schauer und Gewitter bilden, wobei auch Starkregen ein Thema ist.“ In der Nacht zu Mittwoch zieht diese erste Front Richtung Nordosten ab. Am Morgen zieht von Südwesten eine neue herein, die sich im Tagesverlauf wieder Richtung Osten verabschiedet.

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In der zweiten Wochenhälfte wird es dann auch kühler. Die Vorhersagemodelle zeigen für Donnerstag nur Höchstwerte bis 24 Grad. „Eine dritte Front zieht am Donnerstag herein. Es wird der Tag mit der größten Unwettergefahr“, bestätigte der Meteorologe Jürgen Schmidt vom Wetterportal Wetterkontor dem RedaktionsNetzwerk Deutschland am Dienstag. Die Gewitterfront zieht im Laufe des Tages, wie ihre Vorgänger auch, vom Südwesten Deutschlands Richtung Nordosten und kann kräftigen Regen mit sich bringen.

Von Freitag bis Sonntag kühlt es weiter auf 18 bis 23 Grad ab. Es bleibt wechselhaft mit Schauern und Gewittern. „Es gibt Regen, den die Natur auch dringend braucht“, betonte Schmidt.

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Schmidt: „Der Sommer ist noch nicht ganz vorbei“

Für den Start in die kommende Woche sagt der Meteorologe einen leichten Temperaturanstieg voraus. „Temperaturen um 25 Grad, vielleicht sogar um 30 Grad, werden wir im September mit Sicherheit noch öfter erleben – vor allem im Westen und Südwesten. Das ist nicht ungewöhnlich. Es wird teils frühherbstlich, aber der Sommer ist noch nicht ganz vorbei“, sagte Schmidt.

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Erst gegen Ende des Monats und Anfang Oktober erwartet er eine nachhaltige Abkühlung der Temperaturen mit weniger Sonnenstunden und mehr Regen. „In dieser Übergangsphase gibt es vermehrt Schauer und Gewitter“, erklärte Schmidt.

Mit Material der dpa

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