Gesundheitsminister informiert

Spanien meldet zweiten Todesfall durch Affenpocken

Gefahrenschild Affenpocken. Beim Bild handelt es sich um eine Fotomontage.

Gefahrenschild Affenpocken. Beim Bild handelt es sich um eine Fotomontage.

In Spanien ist ein zweiter Mensch einer Infektion mit Affenpocken erlegen. Das teilte das Gesundheitsministerium in Madrid am Samstag mit, nachdem am Freitag der erste Todesfall durch die Infektionskrankheit in Spanien gemeldet worden war.

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Es handelte sich vermutlich um die ersten bestätigten Todesfälle durch Affenpocken seit dem Ausbruch in der Europäischen Union. Das Ministerium machte keine Angaben zu den Todesopfern.

Spanien meldet zweiten Todesfall durch Affenpocken

In Spanien ist ein zweiter Mensch einer Infektion mit Affenpocken erlegen.

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In fast 80 Ländern mehr als 21 000 Fälle

Seit Mai traten weltweit in fast 80 Ländern mehr als 21 000 Fälle von Affenpocken auf. In Afrika wurden 75 mutmaßliche Todesfälle bestätigt, vor allem in Nigeria und im Kongo, wo sich eine schwerwiegendere Form der Erkrankung ausbreitet als im Westen. Auch Brasilien meldete am Freitag einen Todesfall im Zusammenhang mit Affenpocken.

Die spanischen Behörden registrierten bisher knapp 4300 Infektionen und damit mehr als jedes andere Land in Europa. In 3500 Fällen waren Männer betroffen, die Geschlechtsverkehr mit anderen Männern hatten.

Fälle von Affenpocken: San Francisco ruft Notstand aus

San Francisco hat den Notstand ausgerufen - angesichts einer steigenden Zahl von Infektionen mit Affenpocken und fehlender Impfstoffe.

Nur 64 der Infizierten waren Frauen. Wegen einer Infektion mit Affenpocken mussten nach Angaben des Gesundheitsministeriums 120 Menschen stationär behandelt werden.

Die Gesundheitsbehörden verabreichen derzeit 5300 Impfdosen, die Spanien im Rahmen des gemeinsamen EU-Impfstoffprogramms erhalten hat. Experten erklärten, diese Zahl reiche zur Versorgung der Risikogruppen nicht aus.

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RND/AP

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