Vorbereitung auf Energiekrise

Baden-Württemberg will mit Gasgipfel mögliche Energiekrise abfedern

ARCHIV - 24.05.2022, Baden-Württemberg, Stuttgart: Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerpräsident von Baden-Württemberg, antwortet im Rahmen der Regierungs-Pressekonferenz im Landtag von Baden-Württemberg auf Fragen von Journalisten. Kretschmann  will «Schwarmintelligenz» nutzen, um massenhaft Energie zu sparen. Bei dem Spitzentreffen mit Wirtschaft, Kommunen und Versorgern soll ein Maßnahmenbündel erarbeitet werden. Foto: Bernd Weißbrod/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

ARCHIV - 24.05.2022, Baden-Württemberg, Stuttgart: Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerpräsident von Baden-Württemberg, antwortet im Rahmen der Regierungs-Pressekonferenz im Landtag von Baden-Württemberg auf Fragen von Journalisten. Kretschmann will «Schwarmintelligenz» nutzen, um massenhaft Energie zu sparen. Bei dem Spitzentreffen mit Wirtschaft, Kommunen und Versorgern soll ein Maßnahmenbündel erarbeitet werden. Foto: Bernd Weißbrod/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Stuttgart. Mit einem Gasgipfel will sich die grün-schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg an diesem Montag auf eine mögliche Mangellage im Herbst und Winter vorbereiten. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat dazu etwa 40 Vertreter aus Wirtschaft, Gewerkschaften, Kommunen und von Versorgern ins Neue Schloss in Stuttgart eingeladen. Dabei sollen vor allem Vorschläge gesammelt werden, wie Verbraucher und Industrie schnell Energie sparen können.

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Zugeschaltet zu dem Treffen wird der Chef der Bundesnetzagentur, Klaus Müller. Von ihm will vor allem Industrie und Handwerk wissen, womit sie in einer Mangellage rechnen müssen. Grundsätzlich haben Privathaushalte bei Ausfällen der Gasversorgung Vorrang vor Unternehmen. Die Frage ist aber, welche Firmen als systemrelevant eingestuft und dann weiterversorgt werden.

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Kretschmann will das Land für den Fall vorbereiten, dass Russland als Reaktion auf die westlichen Sanktionen wegen des Angriffs auf die Ukraine seine Gaslieferungen an Deutschland weiter drosselt. Nach dem Treffen soll es eine Pressekonferenz geben, unter anderem mit dem Regierungschef, Städtetagspräsident Peter Kurz und EnBW-Chef Frank Mastiaux.

RND/dpa

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