„Richtig im Arsch“

Bericht: Russische Soldaten scherzen über schlechten Zustand ihrer Waffen

Selbst russische Soldaten machen sich inzwischen über den Zustand ihrer Waffen im Krieg in der Ukraine lustig.

Selbst russische Soldaten machen sich inzwischen über den Zustand ihrer Waffen im Krieg in der Ukraine lustig.

Auch russische Soldaten machen sich inzwischen über den Zustand ihrer Waffen im Krieg in der Ukraine lustig. Das soll ein Video zeigen, das am Wochenende unter anderem vom Nachrichtendienst Nexta verbreitet wurde. Darin begutachten offenbar mobilisierte Russen die ihnen zugeteilten Waffen.

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„Billig. Schaut euch das an. Der Feuermodusschalter wie ein verdammter Leierkasten“, übersetzt etwa N-TV das russische Video. „Super Sturmgewehr“, witzelt ein anderer Rekrut. „Schau, was für ein Mist innendrin ist“, soll ein Soldat sagen, als er rostige Waffenteile auseinanderbaut, „richtig im Arsch.“

Als im Hintergrund eine Explosion zuhören ist, spaßt einer der im Video sprechenden Männer „Allahu Akbar“. „Da hat sich jemand erschossen, nachdem er diese Gewehre gesehen hat“, wird der Mann zitiert. „Schicken wir das Gewehr der ukrainischen Armee. Die werden alle davonlaufen“, soll ein anderer sagen, so N-TV.

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Seit Beginn des russischen Angriffskrieges in der Ukraine schätzen westliche Geheimdienste und Medien die Qualität der russischen Ausrüstung als miserabel ein. Aufgrund weitreichender Sanktionen bei Technologie- und Materialexporten sei Russland wegen des Waffenmangels gezwungen, auf Alternativen wie älteres Equipment zurückzugreifen. So gibt es zahlreiche Berichte über zum Teil rostige Waffen aus Sowjetzeiten, die im Ukraine-Krieg eingesetzt werden sollen.

„Russland hat auf Defensivmodus geschaltet“

Der Militärexperte Niklas Masuhr rechnete zuletzt mit schweren Problemen für Russland bei seinem Feldzug in der Ukraine. Eine desolate Truppenmoral und Waffenmangel stellten Russland im kommenden Winter in der Ukraine nach seiner Einschätzung vor große Probleme.

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„Auch ohne Einwirkung der Ukrainer wird der Winter eine große Herausforderung für die Russen“, sagte der Forscher am angesehenen Center for Security Studies der Universität ETH in Zürich der Deutschen Presse-Agentur. „Für die Russen geht es noch darum, sich über den Winter einzugraben. Die Truppen sind in so schlechtem Zustand, dass nicht klar ist, ob sie das schaffen.“

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Die Versorgung der Truppen an der Front werde im Winter schwerer, das drücke weiter auf die Moral unter den Soldaten, die schon am Boden liege. „Die russische Offensivfähigkeit in der Ukraine ist gebrochen, weitere Vorstöße sind eher unwahrscheinlich“, sagte er. „Russland hat auf Defensivmodus geschaltet.“

RND/hyd/dpa

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