Wegen Drogenbesitzes verurteilt

US-Basketballerin Brittney Griner wird in russische Strafkolonie verlegt

Brittney Griner, WNBA-Star und zweifache olympische Goldmedaillengewinnerin, befindet sich in einem Käfig in einem Gerichtssaal, während sie der Urteilsverkündung zuhört. (Archivbild)

Brittney Griner, WNBA-Star und zweifache olympische Goldmedaillengewinnerin, befindet sich in einem Käfig in einem Gerichtssaal, während sie der Urteilsverkündung zuhört. (Archivbild)

Moskau. Die in Russland inhaftierte US-Basketballspielerin Brittney Griner soll nach Angaben ihrer Rechtsbeistände in eine Strafkolonie verlegt werden.

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Sie sei vergangenen Freitag aus der Haftanstalt in Ikscha gebracht worden, erklärte das Team um Griners Anwältin Marija Blagowolina am Mittwoch. „Sie ist jetzt auf dem Weg in eine Strafkolonie“, hieß es. „Wir haben keine Information über ihren genauen derzeitigen Aufenthalt oder ihr endgültiges Ziel.“

Während ihres Berufungsprozesses wir die US-Basketballerin Brittney Griner auf einem TV-Bildschirm gezeigt, wie sie in der Zelle eines Moskauer Gerichts wartet.

Während ihres Berufungsprozesses wir die US-Basketballerin Brittney Griner auf einem TV-Bildschirm gezeigt, wie sie in der Zelle eines Moskauer Gerichts wartet.

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Die zweimalige Olympia-Goldmedaillengewinnerin war im Februar - kurz vor Beginn der russischen Invasion in die Ukraine - bei ihrer Ankunft am Moskauer Flughafen Scheremetjewo festgenommen worden, nachdem in ihrem Gepäck sogenannte Vape-Kartuschen mit Cannabis-Öl gefunden worden waren. Ihre Verteidigung erklärte, sie habe Cannabis als Schmerzmittel verschrieben bekommen. Im August wurde Griner wegen Drogenbesitzes zu neun Jahren Haft verurteilt. Ihre Berufung gegen das Urteil scheiterte im Oktober.

Die US-Regierung erklärte, sie bemühe sich um bessere Haftbedingen für Griner und arbeite unermüdlich für deren Freilassung. „Jede Minute, die Brittney Griner unrechtmäßige Haft in Russland erdulden muss, ist eine Minute zu viel“, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre. Das Weiße Haus hatte kürzlich bekräftigt, dass die USA dem Kreml ein Angebot zur Freilassung Griners und des ebenfalls in Russland inhaftierten Ex-Soldaten Paul Whelan unterbreitet hätten. Darauf sei Russland bislang aber nicht eingegangen.

RND/AP/dpa

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