Umlage gilt ab Oktober

Bundesjustizminister: Mitnahmeeffekte bei Gasumlage möglichst verhindern

Bei der Gasumlage zur Stützung von Erdgasimporteuren sollten Mitnahmeeffekte nach Worten von Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) möglichst verhindert werden.

Bei der Gasumlage zur Stützung von Erdgasimporteuren sollten Mitnahmeeffekte nach Worten von Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) möglichst verhindert werden.

Berlin. Bei der Gasumlage zur Stützung von Erdgasimporteuren sollten Mitnahmeeffekte nach Worten von Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) möglichst verhindert werden. Er „gehe davon aus, dass der Energieminister sich etwas überlegt, wie er mit diesem potenziellen Problem der Mitnahmeeffekte umgeht“, sagte Buschmann am Mittwoch dem Nachrichtenportal „The Pioneer“. Damit meinte er den Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne), der auch für Energiefragen zuständig ist.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Die Umlage soll ab Anfang Oktober greifen und Gasimporteuren wie Uniper zugutekommen, die zu hohen Preisen Ersatz für ausbleibende Gasmengen aus Russland kaufen müssen. Ohne die Umlage hätten nach Angaben des Wirtschaftsministeriums ein Zusammenbruch des deutschen Energiemarktes und noch höhere Gaspreise gedroht.

Ohne Gasumlage Verdreifachung der Gaspreise

Zuletzt wurde aber Kritik daran laut, dass auch wirtschaftlich gesunde Unternehmen Geld aus der Umlage erhalten können - geäußert etwa von SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert. Auch Firmen, denen keine Insolvenz droht, können von der Umlage profitieren. Zwölf Unternehmen haben Ausgleichsansprüche in Höhe von insgesamt 34 Milliarden Euro über die Umlage angemeldet. Ein Großteil der Summe soll an Uniper und die bisherige Gazprom Germania gehen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Die Lösung mit der Gasumlage ist der Regierung laut Buschmann nicht leicht gefallen. Es habe aber Handlungsbedarf bestanden, um zu verhindern, dass „die Gasversorgung im Chaos versinkt“. Es hätten sonst „sehr viele Gaskunden, die in dieser Lieferbeziehungen drinhängen, sich neue Anbieter suchen müssen, hätten möglicherweise dann sofort eine Verdreifachung ihrer Gaspreise erlebt“, führte Buschmann aus.

RND/dpa

Mehr aus Politik

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Verwandte Themen

Letzte Meldungen