„Da müssen wir Lösungen finden“

Lambrecht: Mali-Mandatsverlängerung benötigt Sicherheits-Voraussetzungen für Bundeswehr

Christine Lambrecht (SPD), Bundesverteidigungsministerin, spricht, vor dem Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York, zu Medienvertretern.

Christine Lambrecht (SPD), Bundesverteidigungsministerin, spricht, vor dem Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York, zu Medienvertretern.

New York. Für das weitere Engagement der Bundeswehr im westafrikanischen Mali müssen nach Ansicht von Verteidigungsministerin Christine Lambrecht neue Sicherheits-Voraussetzungen erfüllt sein. „Es geht darum, dass der Schutz der Soldatinnen und Soldaten in Mali gewährleistet werden kann, der bestmögliche Schutz. Das ist meine Verantwortung, da müssen wir Lösungen finden“, sagte Lambrecht am Donnerstag vor Journalisten in New York, wo sie sich nach einem Besuch in Washington zuvor unter anderem mit UN-Generalsekretär António Guterres getroffen hatte.

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Der angekündigte Truppenabzug Frankreichs aus Mali stelle eine „Lücke“ hinsichtlich der Sicherheit dar, die nun wieder gefüllt werden müsse, sagte die SPD-Politikerin. Das sei Voraussetzung für eine Verlängerung des deutschen Mandats. „Ich finde auch, wir sollten weiter engagiert bleiben, aber damit das möglich ist, müssen wir den bestmöglichen Schutz für unsere Soldatinnen und Soldaten organisieren und das gelingt noch nicht.“ Eine Fortsetzung der EU-Ausbildungsmission EUTM, an der Deutschland in Mali ebenfalls beteiligt ist, könne sie sich dagegen „nicht vorstellen“, sagte Lambrecht. Es gebe dazu „ganz große Fragen“.

In der Sahelzone, die sich südlich der Sahara vom Atlantik bis zum Roten Meer erstreckt, sind etliche bewaffnete Gruppen aktiv. Einige haben den Terrorgruppen Islamischer Staat (IS) oder Al-Kaida die Treue geschworen. Deutschland ist in Mali an der UN-Mission Minusma sowie der EU-Ausbildungsmission EUTM beteiligt.

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RND/dpa

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