Ernste Töne

China vor Scholz-Besuch: „Wir sind Partner, nicht Rivalen“

Der chinesische Außenamtssprecher Zhao Lijian.

Der chinesische Außenamtssprecher Zhao Lijian.

Peking. Vor dem Besuch von Kanzler Olaf Scholz (SPD) in Peking hat die chinesische Regierung die Gemeinsamkeiten und Vorteile einer Kooperation zwischen beiden Seiten hervorgehoben. In einer Reaktion auf die Stellungnahme von Scholz zu seiner Reise sagte Außenamtssprecher Zhao Lijian am Donnerstag vor der Presse in Peking: „Wir sind Partner, nicht Rivalen.“

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Kritik am Umgang mit Minderheiten in der Region Xinjiang oder an Menschenrechtsverstößen wies der Sprecher allerdings als Einmischung in innere Angelegenheiten zurück. China achte die Menschenrechte. „Wir lehnen es ab, dass China verleumdet und in Misskredit gebracht wird.“ Jede Einmischung in innere Angelegenheiten unter dem Vorwand der Menschenrechte werde zurückgewiesen, sagte Zhao Lijian.

China und Deutschland seien strategische Partner, so der Sprecher. Seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen seien 50 Jahre vergangen. „Unsere Kooperation und der Austausch in dem vergangenen halben Jahrhundert hat gezeigt, dass das gegenseitige Verständnis bei weitem die Differenzen übersteigt und die Kooperation bei weitem den Wettbewerb aufwiegt“, sagte der Sprecher. Beide Seiten profitierten von der praktischen Kooperation. Eine gesunde Entwicklung der Beziehungen sei nicht nur von Vorteil für beide Länder, sondern auch für das Verhältnis zwischen China und Europa und der ganzen Welt, hob Zhao Lijian hervor.

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RND/dpa

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