Kommentar zur Corona-Lage

Kein Grund zur Panik wegen der Sommerwelle

Erläuterte am Freitag vor der Presse in Berlin seine Sicht auf die Corona-Sommerwelle: Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD).

Erläuterte am Freitag vor der Presse in Berlin seine Sicht auf die Corona-Sommerwelle: Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD).

Berlin. Die Sommerwelle ist da, aber es besteht kein Grund zur Panik. In größeren Städten wie etwa Hannover oder Leipzig steigen die Corona-Fallzahlen wieder an, aber es muss deshalb kein Alarm ausgelöst werden.

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Ein Long-Covid-Patient macht ein Atemtraining in einem Gymnastikraum.

Was wissen wir nun über Long Covid – und was nicht?

Viele Corona-Infizierte haben Monate später noch Symptome. Diese Spätfolgen, auch Long Covid genannt, geben Medizinerinnen und Medizinern immer noch viele Fragen auf.

So sieht es zumindest Deutschlands oberster Gesundheitswächter, Karl Lauterbach, und er hat gute Argumente dafür: Die jetzt verstärkt um sich greifenden Omikron-Varianten verlaufen zumeist nicht so schwer wie die ursprüngliche Delta-Variante. Es sind inzwischen viel mehr Menschen geimpft als noch vor einem Jahr, und es haben auch schon viel mehr Menschen die Krankheit tatsächlich durchgemacht und sind dadurch ebenfalls gut geschützt.

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In den Sommermonaten hält man sich viel an der frischen Luft auf, bewegt sich mehr, treibt Sport, arbeitet im Garten. Das alles hilft, das Immunsystem zu stärken. Es soll sogar Tendenzen geben, eine Omikron-Ansteckung mal eben als eine Art kostenlose Immunisierung mitzunehmen, wovor der Bundesgesundheitsminister natürlich nur dringend warnen kann.

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Neue Impfungen im Herbst

Lauterbach geht davon aus, dass Deutschland relativ gut durch den Sommer kommt, und hat für den Herbst einen Sieben-Punkte-Plan entwickelt. An erster Stelle steht eine neue Impfkampagne. Die ist dringend nötig, denn immer noch sind Millionen überhaupt nicht geimpft. Im Herbst sollen drei verschiedene Impfstofftypen für alle zur Verfügung stehen, sodass jeder Bürger frei wählen kann, womit er sich immunisieren lässt. Das ist ein guter Ansatz, der möglicherweise die Hemmschwelle senkt.

Der große Durchbruch könnte gar in einigen Monaten gelingen. Dann ist nach Lauterbachs Einschätzung die Forschung womöglich so weit, dass es einen Impfstoff gibt, der die Ansteckung verhindert. Corona würde dann allmählich zu einer Krankheit „wie jede andere auch“ mutieren. Was wäre das für ein Segen!

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