Russischer Angriff

Geflüchtete aus der Ukraine: Mieterbund fordert mehr Anstrengungen auf dem Wohnungsmarkt

Baukräne vor einer Wohnsiedlung in Berlin.

Baukräne vor einer Wohnsiedlung in Berlin.

Berlin. Der Deutsche Mieterbund fordert angesichts des Zuzugs von Geflüchteten aus der Ukraine nach Deutschland von der Bundesregierung verstärkte Anstrengungen bei der Beschaffung von bezahlbarem Wohnraum.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

„Aus unserer Sicht kann man derzeit keine genaue Prognose stellen, wie viele Geflüchtete dauerhaft in Deutschland bleiben werden“, sagte die Sprecherin des Deutschen Mieterbundes, Jutta Hartmann, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „In jedem Fall aber benötigen die ohnehin angespannten Wohnungsmärkte dringend Entlastung durch Schaffung von bezahlbaren Wohnungen sowie den Erhalt der Bezahlbarkeit bereits vorhandenen Wohnraums.“

Sie fügte hinzu: „Dafür muss der Mietenanstieg endlich effektiv eingedämmt, die Mietpreisbremse verschärft und der Mietwucher verhindert werden. Solche mietrechtlichen Lösungen könnten schnell umgesetzt werden und hängen allein vom politischen Willen ab.“

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige
ARCHIV - 08.03.2022, Sachsen-Anhalt, Bad Lauchstädt: Ein Manometer zeigt den Druck im Erdgasnetz auf dem Gelände eines Untergrund-Gasspeichers an. (zu dpa "DIW: Deutschland kann Winter ohne russisches Gas schaffen") Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Was ein Embargo gegen russisches Gas für Deutschland bedeuten würde

Politiker, Ökonomen und auch Verbraucher diskutieren hitzig, ob Deutschland auf russisches Gas verzichten soll, um das Morden in der Ukraine zu stoppen. Aber würde das überhaupt funktionieren? Und was wären die Folgen? Fragen und Antworten.

Die Bundesregierung will jedes Jahr 400.000 neue Wohnungen bauen. Zuletzt waren offiziell fast 370.000 Geflüchtete aus der Ukraine registriert. Die tatsächliche Zahl dürfte nach Einschätzung von Expertinnen und Experten noch höher liegen, weil viele Geflüchtete bisher nicht registriert sind.

Mehr aus Politik

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen