Midterms 2022

Trump „schäumt vor Wut“ nach enttäuschenden Zwischenwahlen

Der Ex-Präsident Donald Trump.

Der Ex-Präsident Donald Trump.

Noch sind einige knappe Rennen bei den US-Zwischenwahlen offen, aber eines ist zum jetzigen Zeitpunkt bereits klar: Die Republikaner schneiden nicht so gut ab wie im Vorfeld von vielen erwartet. Einer der Verlierer des Abends ist deshalb auch Ex-Präsident Donald Trump: Vor seiner erwarteten erneuten Bewerbung fürs Weiße Haus unterlagen eine Reihe der von ihm unterstützten Republikanerinnen und Republikaner bei den Abstimmungen.

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+++ Alle Entwicklungen zu den Zwischenwahlen in den USA im Liveblog +++

Trump scheint das zu frustrieren und lässt ihn regelrecht aus der Haut fahren. Gegenüber dem Nachrichtensender CNN sagte am Mittwoch ein namentlich nicht genannter Berater aus seinem engen Umfeld, dass der ehemalige Präsident „vor Wut schäumt“ und „jeden anschreit“.

„Allesamt schlechte Kandidaten“

Die Demokraten konnten bei den Wahlen wichtige Erfolge erzielen und etwa in Pennsylvania den Republikanern einen der 100 Senatssitze abnehmen. Der progressive John Fetterman setzte sich dort gegen den TV-Arzt Mehmet Oz durch, der von Trump unterstützt wurde – eine persönliche Niederlage für den Ex-Präsidenten und seine erneuten Ambitionen auf das Weiße Haus.

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Laut dem von CNN zitierten Trump-Berater sind die schlechten Ergebnisse auf die jeweiligen Personalien zurückzuführen. „Die Kandidaten sind entscheidend“, sagte er. In seinen Augen seien die von Trump ausgewählten Personen „allesamt schlechte Kandidaten“.

Laut des Beraters sei es trotz der Ergebnisse der Wahlnacht unwahrscheinlich, dass Trump seine erwartete Ankündigung der Präsidentschaftskandidatur am 15. November verschieben werde. Das wäre dem Trump-Berater zufolge zu demütigend.

Trump: Midterms „etwas enttäuschend“, aber „sehr großer Sieg“ für mich

In einer Stellungnahme auf der von ihm mitgegründeten Plattform Truth Social bezeichnete Trump die Ergebnisse der US-Zwischenwahlen am Mittwochnachmittag (Ortszeit) als in „gewisser Weise etwas enttäuschend“ - sieht sie aber als einen persönlichen Erfolg. Die Mehrheit der Kandidatinnen und Kandidaten, die er unterstützt habe, hätten bei den sogenannten Midterms gesiegt, schrieb er. „Wer hat jemals besser abgeschnitten?“, fragte er. Tatsächlich haben in knappen Rennen prominente Schützlinge von Trump verloren oder lagen hinten. Erfolgreich waren von ihm unterstützte Kandidaten vor allem dort, wo die Zustimmung für die Republikaner ohnehin hoch ist.

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Donald Trumps wohl schärfster Konkurrent um die republikanische Präsidentschaftskandidatur 2024, Ron DeSantis, feierte dagegen einen großen Triumph. Der Gouverneur gewann in Florida mit großer Mehrheit seine Wiederwahl. Seinen demokratischen Opponenten Charlie Crist schlug er um fast 20 Prozentpunkte.

RND/rix

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