Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Gefechte um Sjewjerodonezk

Geländegewinne im Donbass: Ukraine gibt sich kämpferisch

Soldaten blicken auf den Rauch, der aus der Ölraffinerie von Lyssytschansk, in der Region Luhansk, kommt.

Bachmut. Ukrainische Kämpfer haben nach Angaben eines Gouverneurs in der Stadt Sjewjerodonezk im Donbass Gebiete von Russland zurückerobert. Der Gouverneur der Region Luhansk, Serhij Hajdaj, erklärte am Freitag, es seien 20 Prozent des Stadtgebiets zurückerobert worden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte am Donnerstag von Fortschritten im Kampf um Sjewjerodonezk gesprochen, jedoch keine Details genannt.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Zuvor hatte Hajdaj erklärt, dass die erbitterten Kämpfe in der Stadt andauerten, in der noch etwa 13.000 Menschen in Kellern ausharren und dabei unerbittlichem russischen Bombardement ausgesetzt sind.

+++ Alle Entwicklungen zum Krieg gegen die Ukraine im Liveblog +++

Hajdaj erklärte, russische Streitkräfte bombardierten auch die nahe gelegene Stadt Lyssytschansk. Dort sind etwa 20.000 Einwohner verblieben - etwa ein Fünftel der Bevölkerung vor dem russischen Angriffskrieg. Bei russischem Beschuss sei am Freitag in Lyssytschansk ein Zivilist getötet worden.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Die russischen Streitkräfte haben versucht, Lyssytschansk und Sjewjerodonezk einzukreisen, die beiden einzigen Städte in der Region Luhansk, die zuletzt nicht von russischen Streitkräften oder prorussischen Separatisten kontrolliert wurden. Die Region Luhansk bildet zusammen mit der Region Donezk den Donbass, das industrielle Kernland der Ukraine, das Russland einnehmen will.

Das britische Verteidigungsministerium erklärte, Russland kontrolliere inzwischen mehr als 90 Prozent von Luhansk und werde wahrscheinlich in den kommenden zwei Wochen vollständig die Kontrolle übernehmen. Hajdaj erklärte dagegen, die in den vergangenen zwei Tagen erreichten Fortschritte zeigten, dass die Ukraine in der Lage sein könnte, die russische Attacke über diesen Zeitraum abzuwehren, bis neue, modernere Waffen aus dem Westen eintreffen.

RND/AP

Mehr aus Politik

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Verwandte Themen