Milliardär dementiert Bericht

Elon Musk: Habe mit Putin nicht über Friedensplan gesprochen

US-Milliardär Elon Musk. (Archivbild)

US-Milliardär Elon Musk. (Archivbild)

Tesla-Chef Elon Musk hat am Dienstag einen Bericht dementiert, demzufolge er im Vorfeld von Tweets über einen Friedensplan für die Ukraine ein persönliches Gespräch mit Wladimir Putin geführt habe. „Nein, das stimmt nicht. Ich habe nur einmal mit Putin gesprochen und das war vor 18 Monaten“, schrieb Musk bei Twitter. Dabei sei es um seine Weltraumfirma SpaceX gegangen.

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Musk hatte Anfang Oktober auf Twitter einen neutralen Status für die Ukraine, den Verzicht des Landes auf die von Russland annektierte Halbinsel Krim und neue Referenden unter UN-Aufsicht zur staatlichen Zugehörigkeit der anderen russisch besetzten Gebiete vorgeschlagen. Nach entrüsteten Antworten aus Kiew stellte Musk einen neuen Vorschlag zur Debatte: Die Menschen auf der Krim und im Donbass sollten darüber abstimmen, ob sie Teil der Ukraine oder Russland sein wollten.

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In einem Newsletter des Beratungsunternehmens Eurasia Group, aus dem unter anderem das „Vice“-Magazin zitierte, berichtet der Chef der Firma, Ian Bremmer, von einem angeblichen Gespräch zwischen Musk und Putin, von dem ihm Musk persönlich berichtet habe. Demnach habe Putin dabei gesagt, er sei „bereit zu verhandeln“, allerdings nur, wenn die von Russland annektierte Halbinsel Krim auch unter russischer Führung bliebe. Außerdem habe er den anhaltenden neutralen Status der Ukraine und die Anerkennung der russischen Annexion in Luhansk, Donezk, Cherson und Saporischschja gefordert.

Bremmer schrieb in seinem Newsletter weiter, dass Putin Musk mitgeteilt habe, dass er diese Ziele „um jeden Preis“ erreichen werde, auch mit einem nuklearen Angriff, sollte die Ukraine auf der Krim einmarschieren. Musk habe Bremmer gegenüber betont, dass „alles Mögliche getan werden muss, um dieses Ergebnis zu verhindern“.

Am Dienstagabend reagierte Bremmer auf Twitter auf das Dementi Musks. „Elon Musk sagte mir, er habe mit Putin und dem Kreml direkt über die Ukraine gesprochen. Er erzählte mir auch, was die roten Linien des Kremls seien“, bekräftigte der Eurasia-Group-Chef. Er schreibe seinen Newsletter sei 24 Jahren ehrlich, ohne Angst oder zu irgendjemanden Gunsten, und das sei auch in dieser Woche nicht anders gewesen.

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Musk wiederum reagierte auf den Tweet lapidar mit den Worten: „Niemand sollte Bremmer trauen.“

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RND/al mit dpa

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