„Ein ganz wichtiges Zeichen“

Europäisches Luftverteidigungssystem: Lambrecht kündigt Absichtserklärung an

Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht hält eine Rede während eines Treffens mit Soldaten der Bundeswehr auf dem Militärstützpunkt Rukla in Litauen.

Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht hält eine Rede während eines Treffens mit Soldaten der Bundeswehr auf dem Militärstützpunkt Rukla in Litauen.

Rukla . Zu dem von Kanzler Olaf Scholz angestrebten europäischen Luftverteidigungssystem soll kommende Woche am Rande des Treffens der Nato-Verteidigungsminister in Brüssel eine Absichtserklärung unterzeichnet werden. Dies kündigte Verteidigungsministerin Christine Lambrecht am Samstag bei einem Besuch in Litauen nach einem Treffen mit ihrem Amtskollegeh Arvydas Anusauskas auf dem Militärstützpunkt Rukla an.

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Scholz hatte Ende August seine Absicht erklärt, ein neues Abwehrsystem mit europäischen Nachbarn aufbauen zu wollen. Das Vorhaben gilt als Antwort auf Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine. Litauen begrüßt die Initiative. „Wir werden uns beteiligen - zweifellos“, sagte Verteidigungsminister Anusauskas. Der Ukraine-Krieg zeige, dass die Sicherung des Luftraums „eines der wichtigsten Elemente der Sicherheit“ sei.

„Weitere Staaten haben zugesagt, dass sie Interesse daran haben“, sagte Lambrecht ohne konkreter zu werden. „Ich hoffe darauf, das noch mehr dazu kommen. Denn es wäre ein ganz wichtiges Zeichen, dass wir hier abgestimmt miteinander interoperabel diese Luftverteidigung gewährleisten, wo wir momentan Lücken haben.“

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RND/dpa

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