Nachfahrin des „Duce“

Mussolini-Enkelin zieht ins EU-Parlament ein

Alessandra Mussolini (l.) ist eines der neuen Mitglieder im europäischen Parlament.

Alessandra Mussolini (l.) ist eines der neuen Mitglieder im europäischen Parlament.

Hannover/Brüssel. Anderthalb Monate nach den Parlamentswahlen, bei denen die rechtsgerichtete Partei Fratelli d‘Italia gewonnen hat, erneuert sich auch die italienischen Delegationen im Europäischen Parlament. So verlässt etwa Italiens Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi das EU-Parlament, um wieder in der italienischen Politik mitzuwirken.

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Besonders für Aufsehen sorgt die Politikerin, die auf dem Platz des Ex-Parlaments-Präsident und Forza-Italia-Politikers Antonio Tajani, folgt: Alessandra Mussolini, die Enkelin des Diktators Benito Mussolini. Darüber berichtet unter anderem „eunews“.

Kein neues Gesicht im EU-Parlament

Die italienische Politikerin war bereits 2004 bis 2008 sowie 2014 bis 2019 Mitglied des Parlaments. Sie gehörte zuletzt Berlusconis Forza Italia an. In der Vergangenheit verteidigte sie bereits mehrfach ihren Großvater. So postete sie vor vier Jahren auf Twitter, dass sie diejenigen, die den „Duce“ in den sozialen Netzwerken beleidigen, anprangern werde und droht mit strafrechtlichen Konsequenzen.

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Einer der auf diese Weise ihren Zorn auf sich zog, war der Komiker Jim Carrey. Er veröffentlichte auf Twitter eine Zeichnung von Benito Mussolini und seiner Geliebten Claretta Petacci – tot und an den Füßen aufgehängt. Den Post kommentierte die Mussolini-Enkelin mit einer Beleidigung.

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Mussolinis Ausrichtung

Mussolini gilt als konservativ. In den Bereichen der Rechten von Frauen vertritt sie aber sehr liberale Ansichten. Im Jahr 2011 kam sie für ihre sehr direkte Reaktion eines angeblichen Po-Rankings, das ihre Parteikollegen vorgenommen haben sollen, in die Schlagzeilen.

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Als Mussolini davon erfuhr, soll sie mit einer Drohung reagiert haben: „Ich verspreche euch, wenn auch nur eine Zeile dieses Artikels veröffentlicht wird, schreibe ich einen Artikel in ‚L‘Espresso‘ (eine linke Wochenzeitschrift, Anm. d. Red.) mit meiner eigenen Klassifikation darüber, wie lang - oder kurz - die Mikro-Penisse unserer männlichen Mitglieder im Parlament sind.“ Das berichtete der „Stern“ unter Berufung auf italienische Medien.

Wie aus ihrer Webseite hervorgeht, studierte Mussolini Medizin und Chirurgie, ist verheiratet und Mutter von drei Kindern. Vor ihrer politischen Laufbahn versuchte sie sich als Schauspielerin und Model.

RND/lka

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