Nach fast vierwöchiger Abwesenheit

Familienministerin Spiegel nach Corona-Erkrankung wieder zurück

Anne Spiegel Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Archivbild)

Anne Spiegel Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Archivbild)

Berlin. Knapp vier Wochen nach ihrem positiven PCR-Test nimmt Bundesfamilienministerin Anne Spiegel (Grüne) ihre Amtsgeschäfte wieder auf. „Seit dem 24. Februar hatte ich trotz Booster erst mit Covid und dann mit Post-Covid zu kämpfen. Auch wenn ich noch Symptome habe, so freue ich mich und bin voller Motivation, ab heute wieder im Dienst sein zu können“, sagte Spiegel am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

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Eine ihrer „allerwichtigsten Aufgaben“ in den kommenden Tagen und Wochen werde die Aufnahme und Unterstützung von ukrainischen Waisenkindern sein.

Spiegel fehlte bei Bundestagsdebatte zu ihrer Arbeit während der Flut

Spiegel hatte am 24. Februar öffentlich erklärt, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben. Seitdem hatte die Ministerin krankheitsbedingt mehrere Termine absagen müssen. Auch einer Aktuellen Stunde im Bundestag, bei der es um ihre Arbeit als Landesumweltministerin bei der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz im Sommer 2021 ging, war sie am vergangenen Freitag wegen Krankheit ferngeblieben.

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Bei der teils heftigen Debatte hatte es aus den Reihen von Union und AfD Rücktrittsforderungen gegen Spiegel gegeben. Dazu gab es aus dem Familienministerium zunächst keine Stellungnahme.

Persönliche Aussage vor Untersuchungsausschuss

Spiegel hatte am 11. März persönlich vor dem Untersuchungsausschuss zur Flutkatastrophe im rheinland-pfälzischen Landtag ausgesagt. Den Vorwurf, sie habe am Tag der Flut am 14. Juli Sorgen um ihr politisches Image über den Schutz der Menschen im Ahrtal gestellt, hatte die Ministerin entschieden zurückgewiesen.

Die rheinland-pfälzische CDU-Fraktion warf Spiegel am Montag Passivität in der Flutnacht vor. Sie und ihr Staatssekretär Erwin Manz (Grüne) hätten in „erschreckendem Umfang“ die gebotene Initiative vermissen lassen, die Katastrophe aktiv zu bekämpfen, sagte der CDU-Obmann in dem Ausschuss, Dirk Herber, in Mainz.

RND/dpa

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