Folgen des russischen Krieges in der Ukraine

FDP fordert Zulassung von Pestiziden auf freigegebenen ökologischen Vorrangflächen

Auf einem Acker in Goslar, Niedersachsen bringt ein Landwirt mit Hilfe einer Ackerspritze Pflanzenschutz auf Winterweizen aus.

Berlin. Die FDP drängt darauf, auch auf den wegen der Lebensmittelkrise für die Futtermittelproduktion freigegebenen ökologischen Vorrangflächen den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zuzulassen. Die Produktionskapazitäten der Landwirtschaft müssten angesichts des russischen Krieges in der Ukraine besonders effizient genutzt werden, sagte der agrarpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Gero Hocker, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

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Deutschland und Europa seien daher angehalten, „grundsätzlich die Stilllegung von hochwertigen Flächen zu überdenken und auch die Anwendung von chemischem Pflanzenschutz“ zu ermöglichen.

Bundesagrarminister Cem Özdemir (Grüne) hatte vor zehn Tagen angekündigt, ökologische Vorrangflächen teilweise freizugeben, um Viehfutter zu gewinnen. Auf Brachen und Zwischennutzungsflächen sollten die dort wachsenden Pflanzen als Futtermittel geerntet werden können. Die EU plant offenbar, auch den Anbau von Futtermittelpflanzen zuzulassen. Die Landwirte verzeichnen gestiegene Betriebskosten, weil durch den Krieg in der Ukraine die Preise für Dünger, Energie und Diesel gestiegen sind. Auch Futtermittel sind teurer geworden.

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