Wegen homophoben Aussagen?

Fußball-WM in Katar: Innenministerin Faeser stellt ihre Reise infrage

Bundesinnenministerin Nancy Faeser stellt ihre Reisepläne zur Fußball-WM in Katar infrage.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser stellt ihre Reisepläne zur Fußball-WM in Katar infrage.

Berlin. Bundesinnenministerin Nancy Faeser stellt ihre Reisepläne zur Fußball-WM in Katar infrage. „Ich werd‘ schauen, ob ich das hinkriege, nächste Woche dann zu reisen“, sagte Faeser am Freitag in Berlin. Die SPD-Politikerin hatte während ihres Besuchs im WM-Gastgeberland zu Monatsbeginn noch angekündigt, zum deutschen Gruppenspiel gegen Japan am 23. November reisen zu wollen.

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Fans sollen sich „frei und ohne Angst bewegen“ können

Am Freitag war Faeser nach Äußerungen des katarischen WM-Botschafters Khalid Salman gefragt worden, der Homosexualität als „geistigen Schaden“ bezeichnet hatte. Faeser verwies zunächst auf die „Sicherheitsgarantie“, die sie nach eigenem Bekunden von Katars Premierminister und Innenminister Scheich Chalid bin Chalifa Al-Thani erhalten hatte. Demnach sollten sich alle Fans während des Turniers vom 20. November bis 18. Dezember „frei und ohne Angst bewegen“ können.

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Diese Sicherheitsgarantie sei für sie weiterhin der Maßstab, betonte Faeser. Erst auf nochmalige Nachfrage relativierte sie dann ihre bisherigen Reisepläne.

RND/dpa

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