Nach Angaben eines Sprechers

Wahlsieg in Israel: Scholz gratuliert Netanjahu

Bundeskanzler Olaf Scholz (Archivbild). Bundeskanzler Olaf Scholz hat dem israelischen Ex-Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu nach Angaben eines Sprechers telefonisch zu dessen Wahlsieg gratuliert.

Bundeskanzler Olaf Scholz (Archivbild). Bundeskanzler Olaf Scholz hat dem israelischen Ex-Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu nach Angaben eines Sprechers telefonisch zu dessen Wahlsieg gratuliert.

Tel Aviv. Bundeskanzler Olaf Scholz hat dem israelischen Ex-Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu nach Angaben eines Sprechers telefonisch zu dessen Wahlsieg gratuliert. Netanjahu habe Scholz in dem rund halbstündigen Gespräch über seine Absicht informiert, „den Kreis des Friedens zwischen Israel und arabischen Ländern weiter auszuweiten“, teilte sein Sprecher am Donnerstag ferner mit. Deutschland spiele „bei diesem historischen Prozess eine wichtige Rolle“.

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Netanjahu: „Echte Gefahr für die Sicherheit Israels und den Weltfrieden“

Netanjahu habe zudem betont, dass eine nukleare Aufrüstung des Irans „eine echte Gefahr für die Sicherheit Israels und den Weltfrieden“ bedeuten würde.

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Die beiden Politiker vereinbarten nach Angaben des Sprechers eine weitere Vertiefung der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel. Netanjahu habe Scholz für dessen Unterstützung Israels gedankt.

Fünfte Wahl in Israel binnen dreieinhalb Jahren

Das rechts-religiöse Lager des langjährigen Ministerpräsidenten hatte bei der Parlamentswahl am 1. November 64 von 120 Sitzen geholt. Es gilt als sicher, dass Netanjahu am Sonntag den Auftrag zur Regierungsbildung erhält.

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Es war bereits die fünfte Wahl in Israel binnen dreieinhalb Jahren. Die liberale Zukunftspartei des amtierenden Regierungschefs Jair Lapid landete dabei nach Netanjahus rechtskonservativer Likud-Partei an zweiter Stelle. Erstmals schaffte es ein rechtsextremes Bündnis, das mit einer Regierungsbeteiligung rechnen kann, auf Platz drei. Die aktuelle Acht-Parteien-Koalition war im Juni zerbrochen, nachdem sie nach nur zwölf Monaten ihre Mehrheit verloren hatte.

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RND/dpa

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