Debatte um Ausgleichszahlungen

Klimawandel: Biden will Entwicklungsländer stärker unterstützen

Ägypten, Sharm El-Sheikh: Klimaaktivisten nehmen an der Demonstration «Fridays for Future» während der UN-Klimakonferenz COP27 teil.

Ägypten, Sharm El-Sheikh: Klimaaktivisten nehmen an der Demonstration «Fridays for Future» während der UN-Klimakonferenz COP27 teil.

Scharm el Scheich. US-Präsident Joe Biden will die Entwicklungsländer im Kampf gegen die Folgen der Erderwärmung nach Worten seines Klimaberaters Ali Zaidi „Schulter an Schulter“ unterstützen.

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Das sagte Zaidi am Freitag bei der Weltklimakonferenz in Ägypten mit Blick auf die jahrelange Debatte über einen Ausgleich für Verluste und Schäden, im UN-Jargon „loss and damage“ genannt. Bidens Einsatz bei dem Thema sei klar. „Wir erkennen an, dass wir eine Herausforderung in einem Teil der Welt - sei es durch Lieferketten, Migration oder anders - gemeinsam bekämpfen müssen.“

USA haben größten CO2-Ausstoß pro Kopf

Die USA sind historisch der größte Verschmutzer der Atmosphäre. Sie haben einen der höchsten CO2-Ausstöße pro Kopf, sind größter Ölproduzent und auch größter Ölverbraucher. Zugleich treffen vom Klimawandel bedingte Schäden vor allem Entwicklungsländer in ärmeren Teilen der Welt. Die Debatte über Ausgleichszahlungen reicher Industriestaaten für Verluste und Schäden im Zusammenhang mit dem Klimawandel kommt seit Jahren kaum voran.

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„Große Volkswirtschaften müssen große Fortschritte bei den Emissionen machen“, sagte Zaidi. „Das erfordert dieses entscheidende Jahrzehnt.“ Das gelte für die USA aber auch für China, das zusammen mit den Vereinigten Staaten zu den größten Verursachern klimaschädlicher Emissionen zählt.

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Biden wollte nachmittags (16.15 Uhr MEZ) bei dem Mammuttreffen in Scharm el Scheich sprechen, zu dem etwa 45.000 Teilnehmer registriert sind.

RND/dpa

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