Fordert Selenskyj zur Flucht auf

Nach Raketenangriff auf ukrainische Städte: Kadyrow „zu 100 Prozent glücklich“

Nach massiven russischen Raketenangriffen auf die Ukraine hat der tschetschenische Machthaber Ramsan Kadyrow die Attacken als Vergeltung für die Explosion an der Krim-Brücke am Samstag verteidigt.

Nach massiven russischen Raketenangriffen auf die Ukraine hat der tschetschenische Machthaber Ramsan Kadyrow die Attacken als Vergeltung für die Explosion an der Krim-Brücke am Samstag verteidigt.

Grosny. Nach massiven russischen Raketenangriffen auf die Ukraine hat der tschetschenische Machthaber Ramsan Kadyrow die Attacken als Vergeltung für die Explosion an der Krim-Brücke am Samstag verteidigt. „Was hast du Penner-Selenskyj denn gedacht: Du darfst und andere nicht“, schrieb er am Montag auf seinem Telegram-Kanal an den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gerichtet.

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Der Führung in Kiew warf Kadyrow die langjährige Bombardierung des Donbass-Gebiets in der Ostukraine vor und erklärte: „So, jetzt bin ich zu 100 Prozent glücklich mit der Durchführung der militärischen Spezialoperation.“ In Russland heißt der Krieg gegen die Ukraine nach wie vor offiziell militärische Spezialoperation. Kadyrow war vergangene Woche wegen seiner „Verdienste“ in dem Krieg zum Generaloberst befördert worden.

Mindestens fünf Tote bei russischen Raketenangriffen auf Kiew

Die Angriffe auf Ziele im ganzen Land hätten sich gegen zivile Infrastruktur gerichtet, teilten ukrainische Behörden mit.

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Kadyrow forderte Selenskyj zur Flucht auf. „Wir haben dich, Selenskyj, gewarnt, dass Russland noch nicht einmal richtig angefangen hat, also hör auf zu jammern wie eine Niete und renn lieber, so lange es noch nicht bei dir eingeschlagen hat“, forderte der 46-jährige Machthaber der russischen Teilrepublik Tschetschenien, dem zahlreiche Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden. Kadyrow gilt als einer der lautstärksten Unterstützer von Präsident Wladimir Putin im Krieg gegen die Ukraine.

Zahlreiche Tote und Verletzte nach Raketenangriffen

Die Raketenangriffe auf Kiew und andere Großstädte in der Ukraine haben massive Schäden an der wichtigen zivilen Infrastruktur des Landes hervorgerufen. Ziele waren nach Angaben Selenskyjs zumeist Energieversorger. Es gab zahlreiche Tote und Verletzte.

Die Angriffe gelten als Reaktion Moskaus auf die Explosion an der für Russland strategisch wichtigen Krim-Brücke am Wochenende. Putin hatte sie als „Terrorakt“ bezeichnet und die Ukraine der Tat beschuldigt. Kiew hat bislang offiziell nicht die Verantwortung für die Explosion übernommen.

RND/dpa

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