Voraussetzung für „neutralen Status“

Selenskyj: Friedensvertrag könnte zusätzliches Dokument mit Sicherheitsgarantien haben

Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine (Archivbild).

Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine (Archivbild).

Die Ukraine ist nach wie vor bereit, mit Russland über ein Ende des Krieges zu verhandeln. Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich nun dazu geäußert, wie ein Friedensvertrag aus seiner Sicht konkret aussehen könnte.

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Ihm schwebt ein separates Dokument vor, in dem Sicherheitsgarantien anderer Länder festgelegt werden. „Der Friedensvertrag mit Russland kann aus zwei verschiedenen Dokumenten bestehen. Eines davon sollte Sicherheitsgarantien für die Ukraine betreffen, das andere – direkt ihre Beziehungen zur Russischen Föderation“, zitiert in die ukrainische Website „Pravda“ aus einem Interview.

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Laut dem Präsidenten sollen Großbritannien, die Vereinigten Staaten, Italien und die Türkei prinzipiell bereit sein, der Ukraine Sicherheitsgarantien zu bieten. Eine konkrete Zusage soll jedoch noch niemand gegeben haben.

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Selenskyj im Gespräch mit Johnson

Auf Twitter schrieb Selenskyj, er habe den Dialog mit Großbritanniens Premierminister Boris Johnson fortgesetzt. In den jüngsten Gesprächen soll es um die Verteidigung und um finanzielle Unterstützung gegangen sein. Doch auch an Sicherheitsgarantien arbeite man.

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Ukraine bereit für „neutralen Status“

In den Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland hatte sich Kiew bereit erklärt, einen „neutralen Status“ zu akzeptieren, forderte im Gegensatz allerdings konkrete Sicherheitsgarantien von den wichtigsten Nato-Staaten und China. Diese seien analog zu Artikel 5 der Nato-Vereinbarung zu verstehen – dem sogenannten Bündnisfall. Der besagt, dass ein bewaffneter Angriff gegen einen oder mehrere Nato-Partner als Angriff gegen sie alle angesehen wird.

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RND/sf/dpa

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