Eine Woche vor Landtagswahl

Schockumfrage für Hans: SPD im Saarland weiter deutlich vor CDU

ARCHIV - 24.02.2022, Saarland, St. Ingbert: Auf Aufstellern an einer Straße sind Plakate der Spitzenkandidaten der SPD, Anke Relinger, und der CDU, Tobias Hans, für die saarländische Landtagswahl zu sehen. Das Saarland wählt am 27. März einen neuen Landtag. (zu dpa «Saarland vor spannender Landtagswahl - Machtwechsel möglich») Foto: Oliver Dietze/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Berlin. Eine Woche vor der Landtagswahl im Saarland liegt die SPD einer weiteren Umfrage zufolge klar vor der CDU des amtierenden Ministerpräsidenten Tobias Hans. Im Saarland-Trend, den das Meinungsforschungsinstitut Insa für die „Bild am Sonntag“ erhoben hat, kommen die Sozialdemokraten mit ihrer Spitzenkandidatin Anke Rehlinger in dieser Woche auf 39 Prozent. Die Union erreicht 31 Prozent. Grüne und FDP liegen demnach jeweils bei 5 Prozent, die AfD bei 6 Prozent der Stimmen.

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Die Linkspartei könnte nach dem Parteiaustritt Oskar Lafontaines den Wiedereinzug in den Landtag verfehlen, sie liegt bei 4 Prozent. Inwieweit die Austrittserklärung Lafontaines am 17. März die Umfrageergebnisse beeinflusst hat, ist allerdings fraglich. Die Umfrage wurde vom 14. bis zum 17. März durchgeführt.

Bei einer Direktwahl würden laut Insa 37 Prozent der Saarländer die derzeitige Wirtschaftsministerin Rehlinger zur Ministerpräsidentin wählen, für Hans würden sich 29 Prozent entscheiden.

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Auch andere Umfragen sehen Hans im Nachteil

Im Saarland wird am 27. März ein neuer Landtag gewählt. Das kleinste Flächenland Deutschlands wird seit 2012 von einer großen Koalition unter Führung der CDU regiert. Im Land stellt die CDU seit 1999 den Ministerpräsidenten.

Auch bei einem ZDF-Politbarometer Extra, das am Freitag veröffentlicht wurde, lag die SPD mit 39 Prozent klar vorn der CDU mit 30 Prozent. Eine am Donnerstagabend veröffentlichte ARD-Vorwahlumfrage („Saarlandtrend“) sah die SPD bei 37 Prozent und die CDU bei 31 Prozent.

Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.

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RND/dpa

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